Aktivisten besetzen Bagger im Hambacher Tagebau: Protest gegen geplanten Yachthafen
Im Tagebau Hambach spitzt sich der Konflikt zwischen Umweltaktivisten und dem Energiekonzern RWE weiter zu. Aktivisten haben den Betrieb gestört, indem sie einen Braunkohlebagger besetzten. Diese Aktion führte dazu, dass Teile der Fließbänder im Tagebau zum Stillstand kamen. Die Polizei in Bergheim bestätigte Berichte über den Vorfall.
Protestiert wird gegen die geplante Rodung eines Teils des Hambacher Forsts. Die Aktivisten wollen damit auf den geplanten Bau eines Yachthafens am Rand des Tagebaus aufmerksam machen. Sie befürchten, dass in den kommenden Wochen der „Sündenwald“, wie sie das besetzte Gebiet nennen, geräumt und gerodet werden könnte. Diese Entwicklungen unterstreichen die anhaltenden Spannungen um die Zukunft der Kohleförderung in der Region und die Notwendigkeit einer Lösung, die sowohl den Umweltanliegen als auch den wirtschaftlichen Interessen gerecht wird.

