Airbus: Flugzeugauslieferungen im Mai rückläufig
Airbus, der weltgrößte Flugzeughersteller, musste im Mai einen Rückgang bei den Auslieferungen seiner Flugzeuge verzeichnen. So konnten lediglich 51 Passagierjets den Weg zu ihren neuen Eigentümern finden, wie das Unternehmen aus der DAX-Familie am Donnerstagabend in Toulouse bekannt gab. Im Vergleich dazu standen noch im April 56 und im März sogar 71 ausgelieferte Maschinen zu Buche. Somit summiert sich die Gesamtzahl auf 243 Flugzeuge in den ersten fünf Monaten dieses Jahres, womit Airbus bisher weniger als 30 Prozent seines ehrgeizigen Jahresziels von 820 Jets erreicht hat.
Bereits im vergangenen Jahr fand sich der Airbus-Chef Guillaume Faury mit einer ähnlichen Herausforderung konfrontiert. Sein ursprüngliches Ziel, rund 800 Verkehrsflugzeuge auszuliefern, musste aufgrund von Lieferengpässen, insbesondere bei Triebwerken und anderen Komponenten, mehrfach nach unten korrigiert werden. Schließlich erreichte das Unternehmen mit 766 Maschinen knapp die nach Anpassungen angepasste Zielmarke von 770 Flugzeugen.
Im vergangenen Monat konnte Airbus keine neuen Bestellungen verbuchen, erfreulicherweise gab es jedoch auch keine Stornierungen. Das sollte den Konzern jedoch nicht allzu sehr beunruhigen, denn der Auftragsbestand belief sich Ende März auf beeindruckende 8.700 Jets. Airbus sitzt somit auf einem soliden Polster, das dem Unternehmen Rückenwind für die Zukunft geben könnte.

