70. Geburtstag von Hermann Layher
Ein Leben für Technik, Gemeinschaft und die Region
Sinsheim/Speyer, 16.04.2026 (lifePR) - Am 18. April 2026 feiert Hermann Layher, Präsident der Technik Museen Sinsheim Speyer, seinen 70. Geburtstag. Das Jubiläum bietet Anlass, auf eine besondere Lebensleistung zurückzublicken, die weit über die Museumslandschaft hinausreicht. Mit großem persönlichen Engagement, Innovationskraft und einem ausgeprägten Gemeinschaftsgedanken hat Layher maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Technik Museen zu international bekannten Einrichtungen und zu bedeutenden Impulsgebern für Tourismus, Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Region entwickelt haben. Seine größte Leidenschaft gilt dabei bis heute der Bewegung historischer Fahrzeuge.
Geboren am 18. April 1956 in Ludwigsburg und aufgewachsen in Güglingen-Eibensbach, entwickelte Hermann Layher schon früh eine Begeisterung für Technik und historische Fahrzeuge. Besonders das Bewegen und Erleben alter Fahrzeuge war und ist für ihn bis heute ein zentraler Antrieb. Diese Faszination führte ihn nach seinem Studium der Produktionstechnik an der Fachhochschule Heilbronn nicht nur in die familieneigenen Unternehmen, sondern auch zu einem Engagement, das sein Leben prägen sollte. Bereits 1980 gehörte Layher zu den Gründungsmitgliedern des gemeinnützigen Auto-Technik-Museum e.V. Damals war es noch eine Gemeinschaft von Technikbegeisterten mit einer einfachen Idee: die Welt der Technik für die kommenden Generationen erhalten und zugänglich machen.
„Am Anfang waren wir im Grunde eine Gruppe von Schraubern mit einer einfachen Vision“, erinnert sich Hermann Layher. „Wir wollten unsere Fahrzeuge präsentieren, Technik erlebbar machen und damit lediglich unsere Kosten decken. Dass daraus einmal diese Entwicklung entstehen würde, hätte damals niemand erwartet.“ Dieser Gemeinschaftsgedanke prägt die Museen bis heute. Getragen vom Leitmotiv „für Fans von Fans“ stehen nicht wirtschaftliche Interessen, sondern die Begeisterung der Mitglieder und Unterstützer im Mittelpunkt. Die Technik Museen Sinsheim Speyer werden vom gemeinnützigen Verein getragen, der inzwischen weltweit fast 8.000 Mitglieder vereint. Für Layher ist diese Community der entscheidende Motor: Ideen entstehen im Austausch, Projekte wachsen aus der Einsatzbereitschaft vieler, und der Erfolg wird gemeinsam getragen. Ohne dieses Netzwerk und den starken Museumsverein wären die Einrichtungen heute lediglich zwei Museen. Erst durch das Engagement der Mitglieder werden sie zu lebendigen Orten, an denen Technik nicht nur ausgestellt, sondern aktiv erlebt wird.
Über Jahrzehnte hinweg engagierte sich Layher ehrenamtlich als Museumsleiter, bis er 2013 Präsident des Vereins wurde. Unter seiner Mitwirkung entstanden nicht nur zwei der größten privaten Technikmuseen Europas, sondern auch zahlreiche spektakuläre Projekte: von der Integration beachtlicher Großexponate wie Überschallflugzeuge, Raumfahrttechnik und historischer U-Boote bis hin zu umfangreichen Erweiterungen der Ausstellungsflächen. Dabei blieb stets der Vereinsgedanke zentral. „Es zählt immer der Verein, die Gemeinschaft und dann erst die Person“, betont Layher. Heute erstrecken sich die beiden Museen über mehr als 200.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Rund 1,2 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland kommen jährlich nach Sinsheim und Speyer. In den Sommermonaten arbeiten mehr als 600 Menschen in den Museen und den angeschlossenen Servicebetrieben. Damit haben sich die beiden Freizeiteinrichtungen zu einem wichtigen Arbeitgeber und zu einem starken touristischen Anziehungspunkt entwickelt, der weit in den Kraichgau, die Metropolregion Rhein-Neckar und die Vorderpfalz ausstrahlt. Insbesondere in Sinsheim ist der Einfluss deutlich sichtbar. Die steigende Bekanntheit des Museumsstandorts hat zur Ansiedlung weiterer touristischer Attraktionen beigetragen und den Wirtschaftsraum nachhaltig gestärkt. Auch die Entwicklung ergänzender Infrastruktur, darunter Hotellerie und Veranstaltungsangebote, trägt zur Attraktivität der Region für Besucher, Unternehmen und Veranstaltungen bei.
Trotz der beeindruckenden Entwicklung richtet der Museumspräsident den Blick weiterhin nach vorn. Themen wie der Generationswechsel, die Einbindung junger Mitglieder und neue außergewöhnliche Exponate spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch zukünftige Projekte werden bereits geprüft. Die Rede ist von weiteren Großflugzeugen bis hin zu neuen Ausstellungsformaten. Für Layher steht dabei fest, dass neue Ideen immer aus dem Miteinander entstehen: aus Gesprächen mit Mitgliedern, Unterstützern und Technikbegeisterten, die die Museen aktiv mitgestalten.
Seinen 70. Geburtstag möchte Hermann Layher bewusst unkompliziert feiern, im Kreis von Freunden, Wegbegleitern und Vereinsmitgliedern, mitten im Museum. Ein Ort, der für ihn längst mehr ist als Arbeitsplatz oder Projekt. „Die Museen sind über die Jahre zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Ein Alltag ohne diese besonderen Orte ist für mich kaum vorstellbar“, sagt er. Mit seinem Engagement, seiner Begeisterung für Technik und seinem unermüdlichen Einsatz für den gemeinnützigen Gedanken hat Hermann Layher nicht nur zwei außergewöhnliche Museen geprägt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region geleistet. Sein 70. Geburtstag ist daher nicht nur ein persönliches Jubiläum, sondern auch ein Anlass, eine Lebensleistung zu würdigen, die weiterhin Impulse für die Zukunft setzt.


