Startschuss für die Zukunftswerkstatt: Hochschule Hannover feiert Kickoff von „DriFT@HsH"
Hannover, 16.04.2026 (PresseBox) - Offizieller Startschuss auf dem Campus Linden: Die Hochschule Hannover hat den Kickoff ihres Projekts „DriFT@HsH – Driver of Future Transformation" gefeiert. Mit 16,25 Millionen Euro Förderung durch das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung baut die HsH neue Strukturen für Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformation auf.
Die Hochschule Hannover (HsH) hat den offiziellen Kickoff ihres Projekts „DriFT@HsH – Driver of Future Transformation" gefeiert. Mit einer Auftaktveranstaltung auf dem Campus Linden wurde der Startschuss für das im November 2025 angelaufene Projekt gesetzt. Gefördert wird es im Rahmen der Förderlinie „Potenziale Strategisch Entfalten (PSE)" durch das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung mit 16,25 Millionen Euro. „DriFT@HsH ist für uns ein ganz besonderes Projekt – und die Förderung ein großer Erfolg, auf den wir zurecht stolz sein können. Sie stärkt unsere Ausrichtung, sowohl unsere Studierenden als auch Unternehmen in der Region zu befähigen, Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten und nutzbringend einzusetzen“, erklärt Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover.
Zukunftsfähigkeit als Dauerprozess
„Zukunftsfähigkeit ist kein Zustand, sondern ein dauernder Prozess. Das bedeutet für die HsH: Studiengänge, Forschung und Kooperationen müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln, um die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestalten – durch neue Ideen, enge Zusammenarbeit und den Mut, Dinge immer wieder neu zu denken", ergänzt Prof. Dr.-Ing. Martin Grotjahn, Vizepräsident der HsH. Mit DriFT@HsH schafft die Hochschule genau dafür den strategischen Rahmen: Innovationsfähigkeit gezielt stärken, Transformationsprozesse aktiv begleiten und die Hochschule dauerhaft als Gestalterin des Wandels positionieren.
Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit im Fokus
Im Herzstück des Projekts stehen zwei zukunftsweisende Themen: Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Dafür baut die HsH aktuell zwei neue Kompetenzzentren auf: das Kompetenzzentrum KI-Transformation und Empowerment (KITE) sowie das Compentence Center for Sustainable Innovation and Entrepreneurship (co:sie). Beide Einrichtungen bündeln Expertisen aus verschiedenen Disziplinen, fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und verankern unternehmerisches Denken und Handeln in der Hochschulkultur.
Ergänzt werden die Kompetenzzentren durch sogenannte Innovationslabore – kurz „InnoLabs". Als öffentlich sichtbare Orte für Forschung, Transfer und Austausch bieten sie echte Experimentierräume, in denen zukunftsweisende Lösungen entstehen können: etwa zu KI und Chancengleichheit, nachhaltiger Produkt- und Raumentwicklung oder Energie- und Ressourceneffizienz. Querschnittsthemen wie Weiterbildung, frühe MINT-Bildung, Internationalisierung sowie Vielfalt und Chancengleichheit werden dabei systematisch mitgedacht.
Impulse und Austausch zum Projektstart
Den inhaltlichen Auftakt der Veranstaltung machte Transformationsexperte Max Hergt, der mit praxisnahen Einblicken in zentrale Fragen zukünftiger Transformationsprozesse für Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff sorgte. Im Anschluss wurden die Projektstrategie und erste Teilprojekte vorgestellt – und schnell wurde deutlich: DriFT@HsH entfaltet seine Wirkung gerade durch die Vernetzung ganz unterschiedlicher Kompetenzbereiche, weit über einzelne Fachbereiche hinaus. Bei einer abschließenden Vernetzungsrunde konnten die Eindrücke vertieft und Kontakte geknüpft werden.
Transformation als langfristige Aufgabe
Der Kickoff ist geglückt – doch er ist erst der Anfang. In den kommenden Jahren sollen die aufgebauten Strukturen weiter wachsen, Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft ausgebaut und innovative Lösungsansätze entwickelt werden. Damit setzt die Hochschule Hannover ein klares Signal: Sie versteht sich nicht nur als Ort der Wissensvermittlung, sondern als aktive Mitgestalterin des gesellschaftlichen Wandels, und als Brückenbauerin zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.


