400 Kitesurfer überqueren den Fehmarnbelt
Am 7. September kommt der Kite-Marathon nach Deutschland: Dann werden 400 wagemutige Kitesurfer im Rahmen des Red Bull Coast 2 Coast 2013 versuchen über den gesamten Fehmarnbelt zu surfen. Für das Rennen über die insgesamt 40 Kilometer lange Strecke zwischen Deutschland und Dänemark haben sich Kiter aus der gesamten Bundesrepublik angemeldet.
Das Rennen über die Ostsee stellt die Surfer vor eine nie dagewesene Herausforderung: Das Red Bull Coast 2 Coast ist das längste Kite-Rennen der Welt. Noch nie zuvor mussten Kiter bei einem Rennen eine 40 Kilometer lange Strecke bewältigen. Von daher müssen die zwischen 16 und 62 Jahren alten Racer sich ganz besonders vorbereiten.
So erzählt Marcus Graetz aus Mecklenburg-Vorpommern: "Die erste Woche habe ich eine Fastenkur gemacht, um meinen Körper zu entschlacken und einfach mal alles auf Null zu setzen. Dann habe ich mit Schwimmen, Laufen und einem speziellen Training für Beine und Rücken begonnen. In der letzten Woche wird jetzt noch das Material auf Herz und Nieren geprüft und dann geht es auch schon los."
Aber nicht nur die lange Distanz macht das Rennen über den Fehmarnbelt so schwierig: Entscheidend ist vor allem auch die Windrichtung. Bei Seitenwind aus West oder Ost wird die Überquerung sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg relativ einfach sein. Sollte der Wind aber aus Nord oder Süd kommen, wird das Rennen deutlich schwieriger. Dann müssten die Kiter zumindest auf einem Schlag gegen den Wind ankämpfen.
"Die größte Herausforderung wird sein, den richtigen Kurs zu fahren, es ist eine riesen Entfernung und wenige Grad im Kurs machen viele Meter aus. Die Windrichtung ist dabei super interessant, wie weit man up- oder downwind fahren muss", meint Fabian Bertschat aus Wilhelmshaven.
Weitere Informationen finden sich auf der Website des Red Bull Coast 2 Coast 2013.

