13 Tipps vom Automobilclub KS e.V. für einen sicheren Schulweg
Zur Schule – aber sicher!

27. August 2025, 10:06 Uhr · Quelle: LifePR
Statistisch verunglückt jedes Jahr ein Kind im Verkehr. Der Automobilclub KS e.V. gibt praktische Tipps für mehr Sicherheit auf dem Schulweg.

München, 27.08.2025 (lifePR) - Statistisch gesehen verunglückte 2024 alle 19 Minuten ein Kind im Straßenverkehr. Während die Zahl der dabei verletzten Kinder laut Statistischem Bundesamt mit 27.260 nahezu unverändert zum Vorjahr war, ist die Zahl der getöteten Kinder von 44 auf 53 gestiegen. Dabei zeigt sich deutlich: Vor allem der Schulweg stellt ein Risiko dar. Je nach Wohnort gelangen Kinder auf unterschiedlichste Art zur Schule. Grundschulen sind oft fußläufig zu erreichen, in sehr ländlichen Regionen fahren Schulbusse, in Städten dienen die Öffis als Transportmittel. Fahrrad oder Tretroller sind auch oft geeignet, allerdings erst für ältere Kinder. Worauf es ankommt, um den Schulweg gerade für die ABC-Schützen möglichst sicher zu machen, erläutert der Automobilclub KS e.V.

Mehr als 800.000 Kinder werden Jahr für Jahr eingeschult. „Die ABC-Schützen entdecken mit Schulbeginn eine völlig andere Welt. Nicht nur lernen sie täglich neue Dinge, sie erweitern auch ihren Aktionsradius und werden selbstständiger“, erläutert Isabella Finsterwalder, Pressesprecherin des Automobilclub KS e.V. „Ein wichtiger Teil des neuen ABC-Schützen-Kosmos ist die Entwicklung von Verkehrskompetenz. Die Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Schule und das praktische Üben mit den Eltern spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Reflexion der eigenen Erfahrungen im Straßenverkehr. Nur so lernen die Kleinen, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und sich im Straßenverkehr sicher und selbstbewusst zu bewegen“, so die Pressesprecherin weiter.

Zu Fuß zur Schule

1. Sichere Strecke wählen
Anstelle des kürzesten Wegs immer die sicherste Route bevorzugen, sprich eine mit Gehwegen, Ampeln und Zebrastreifen.

2. Weg einüben und auf Gefahrenstellen aufmerksam machen
Rechtzeitig vor Schulbeginn den Weg einüben, dabei besonders gefährliche Stellen wie schlecht einsehbare Kreuzungen oder Ausfahrten erklären und den Kindern beibringen, Blickkontakt mit Autofahrern zu suchen, bevor sie eine Straße queren – und zwar selbst dann, wenn die Fußgängerampel auf Grün steht.

3. Rechtzeitig losgehen
Wer unter Zeitdruck zur Schule hetzen muss, ist unaufmerksam im Straßenverkehr. Deshalb frühzeitig starten!

4. Mit dem Fußbus zur Schule
Mehr Selbstständigkeit und Bewusstsein für Risiken fördert auch ein Lauf- oder Fußbus, bei dem eine Gruppe von Kindern aus der Nachbarschaft gemeinsam zur Schule geht – ggfs. auch in Begleitung eines Erwachsenen. Gleichzeitig wird dabei die soziale Interaktion gestärkt und die anderen Eltern werden entlastet.

5. Konzentration auf den Straßenverkehr
Kinder sollen ihre gesamte Aufmerksamkeit auf den Verkehr richten; Handys und Kopfhörer sind deshalb auf dem Schulweg tabu.

Mit dem Schulbus

1. Abstand halten
Beim Warten auf den Schulbus mindestens 1 Meter Abstand zur Bordsteinkante halten.

2. Vorsicht beim Überqueren der Straße
Niemals hinter oder vor dem Bus über die Straße rennen, immer auf freie Sicht warten.

3. Schulweghelfer einsetzen
Gerade an stark befahrenen Straßen können freiwillig eingesetzte Schülerlotsen hilfreich sein, da sie den Überblick behalten.

Mit dem ÖPNV

1. Planung des Schulwegs
Mehr noch als zu Fuß kommt es mit Zug, Tram, Linienbus, U-Bahn oder S-Bahn darauf an, dass das Kind den Schulweg sicher beherrscht und zudem in der Lage ist, die Uhr zu lesen und Fahrpläne zu verstehen. Dabei sollte vor allem ausreichend Zeit für sämtliche Wegstrecken inklusive eines eventuellen Umsteigens eingeplant werden. Auch sollte das Kind wissen, was es tun muss, wenn eine Bahn nicht fährt oder der Bus verpasst wurde.

2. Die Benutzung der Öffis einüben
Nicht nur die Wege einüben, sondern dem Kind alles erklären: Welches ist die richtige Tram? An welchem Bahnsteig fährt der Zug ab? Woher weiß ich, wann ich aussteigen muss? Wohin während der Fahrt mit dem Schulranzen? Oder: Was tun, wenn ich eine Haltestelle zu weit gefahren bin? Später heißt es dann, die Rollen zu tauschen und das Kind erklären zu lassen, was zu tun ist.

Mit dem Fahrrad oder Tretroller

1. Radfahren erst ab der Radfahrprüfung
Im Rahmen der Verkehrserziehung bieten die Grundschulen in der 3. oder 4. Klasse eine Fahrradprüfung an. Erst mit bestandener Prüfung geben viele Grundschulen ihr offizielles „Go“, dass die Schülerinnen und Schüler (allein) mit dem Rad zur Schule fahren dürfen. Das ist umso wichtiger, als jüngeren Kindern oft noch die nötige Reife fehlt, mit dem vergleichsweise schnellen Fahrrad Verkehrssituationen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen.

2. Sonderfall Tretroller
Tretroller – im Unterschied zu motorisierten E-Rollern – werden als besondere Fortbewegungsmittel nach § 24 StVO betrachtet, für die entsprechend die Vorschriften für den Fußgängerverkehr gelten. Gesetzlich spricht nichts gegen die Nutzung der kleinen Flitzer auch für jüngere Kinder, jedoch sind diese oftmals nochnicht in der Lage, den Roller verantwortungsvoll zu bedienen und Gefahren schnell genug einzuschätzen. Hier sind generell die Eltern gefragt, die ja für den Schulweg ihrer Sprösslinge verantwortlich sind. Zudem sind hier die Regelungen der jeweiligen Schulen zu beachten, die oftmals gesonderte Vorgaben zur Benutzung von Tretrollern, aber auch Fahrrädern für ihre Schüler treffen.

3. Gut ausgerüstet fahren
Sowohl auf Fahrrad als auch Roller sollten Kinder einen Helm tragen. Zusätzlich helfen – und das gilt für alle Kinder, die unterwegs sind – gerade bei schlechten Sichtverhältnissen, spätem Sonnenaufgang und Schmuddelwetter in Herbst und Winter reflektierende Kleidung oder Reflexstreifen auf Schulranzen, um gesehen zu werden. Selbstverständlich gilt es zudem, das Fahrrad mit gut funktionierenden Bremsen, Licht, Klingel und Reflektoren auszustatten.

Lieber nicht mit dem Auto zur Schule

Grundsätzlich sollte das Auto nicht das Transportmittel der Wahl sein, um Kinder zur Schule zu bringen. „Das hat mehrere Gründe: Zum einen sorgen die berüchtigten ‚Elterntaxis‘ dafür, dass vor den Schulen regelrechte Gefahrenzonen entstehen, da die Kinder nicht selten einen gefährlichen Slalomlauf durch zahlreiche Autos absolvieren müssen. Zum anderen tut man auch den Kindern selbst keinen Gefallen, wenn die ‚Generation Rücksitz‘ überall hin chauffiert wird. So entwickeln sie infolge der fehlenden aktiven Auseinandersetzung mit dem Straßenverkehr meist keine ausreichende Verkehrskompetenz. Wer auf dem Rücksitz ständig nur auf sein Handy schaut, anstatt sich selbst im Straßenverkehr zurechtfinden zu müssen, bekommt das im schlimmsten Fall noch beim Führerscheinerwerb zu spüren – auf jeden Fall werden die hohen Durchfallquoten in Theorie und Praxis auch damit in Verbindung gebracht“, erläutert die Pressesprecherin des Automobilclub KS e.V. Sollte der Sprössling dennoch einmal zur Schule gefahren werden, gilt es auf jeden Fall darauf zu achten, etwas weiter entfernt von der Schule sicher zu parken und die Kinder immer auf der Gehwegseite aussteigen zu lassen.

Mobile & Verkehr / Schulweg / Kindersicherheit / Verkehrserziehung / Automobilclub KS
[lifepr.de] · 27.08.2025 · 10:06 Uhr
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