1200 Plasmaspenden für ein Jahr Lebensqualität
Am 17. April ist Welttag der Hämophilie

Leipzig, 16.04.2026 (PresseBox) -
Leben mit Hämophilie: Wie Plasmaspenden bei Haema Lebensqualität ermöglichen
Blaue Flecken, häufiges Nasenbluten und starke Blutungen selbst bei kleinen Verletzungen prägten die Kindheit von Till Knippenberg. Bereits im Alter von sechs Jahren erhielt er die Diagnose Von‑Willebrand‑Syndrom – eine angeborene Blutgerinnungsstörung, die mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergeht und zu den seltenen Erkrankungen zählt. Für Betroffene bedeutet sie oft lebenslange medizinische Begleitung.
Dank moderner Medikamente aus gespendetem Blutplasma kann Till Knippenberg heute nahezu uneingeschränkt leben. Plasmaderivate wie Gerinnungsfaktoren sind für Menschen mit Hämophilie und anderen Blutgerinnungsstörungen unverzichtbar – sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe, Sicherheit im Alltag und ein hohes Maß an Lebensqualität.
Anlässlich des Welttags der Hämophilie am 17. April, der weltweit das Bewusstsein für Blutgerinnungsstörungen stärkt, richtet Till Knippenberg seinen besonderen Dank nicht nur an die medizinische Versorgung in Deutschland, sondern vor allem an die Plasmaspenderinnen und Plasmaspender. Ohne ihren Einsatz wären moderne Therapien für viele Patientinnen und Patienten nicht möglich.
„Plasma ermöglicht mir Lebensqualität“, betont Knippenberg. Um einen Menschen mit einer schweren Gerinnungsstörung ein Jahr lang medikamentös zu versorgen, werden rund 1.200 Plasmaspenden benötigt. Eine Plasmaspende dauert etwa 45 Minuten und kann von gesunden Menschen bis zu 60‑mal im Jahr geleistet werden – ein vergleichsweise geringer Aufwand mit enormer therapeutischer Wirkung.
Unternehmen wie Haema, einer der größten Anbieter von Blut- und Plasmaspenden in Deutschland, leisten gemeinsam mit ihren Spenderinnen und Spendern einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen. Gerade am Welttag der Hämophilie wird deutlich: Jede Plasmaspende rettet Leben und schenkt Betroffenen eine Zukunft mit Perspektive.
Für Till Knippenberg gehörten blaue Flecken, Nasenbluten und starke Blutungen auch bei kleineren Verletzungen schon als Kind zu den großen Herausforderungen des Lebens. Mit sechs Jahren wurde bei ihm das Von-Willebrand-Syndrom diagnostiziert, eine angeborene Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung. Mit Medikamenten aus gespendetem Blutplasma kann er heute nahezu uneingeschränkt leben. Zum Welttag der Hämophilie, der jährlich am 17. April das Bewusstsein für Blutgerinnungsstörungen stärkt, ist er nicht nur dankbar für die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die gute Gesundheitsversorgung, die er erfahren darf, sondern vor allem für diejenigen, die ihr Blutplasma bei Haema für Menschen wie ihn spenden.
Hämophilie und andere angeborene Gerinnungsstörungen gehören zu den seltenen Erkrankungen: Schwere Formen treten insgesamt bei etwa einem von 5.000 bis 8.000 Neugeborenen auf und erfordern oft eine lebenslange medikamentöse Behandlung. Rund 1200 Plasmaspenden etwa sind nötig, um einen Patienten mit Gerinnungsstörung ein Jahr lang medikamentös zu versorgen. Bis zu 60-mal im Jahr können gesunde Menschen Plasma spenden. Dabei dauert die Spende nur etwa 45 Minuten und ihr Körper gleicht sie schnell wieder aus.
Kleine Spende, große Wirkung: Viele Therapien bei schweren Erkrankungen wären ohne Plasma nicht möglich
Das Ausmaß der therapeutischen Wirkung von Blut-und Plasmaprodukten für Patient-innen ist zum Verhältnis des Aufwandes einer Spende sehr viel höher. Die während Blut‑ und Plasmaspenden gewonnen Präparate können einerseits direkt bei akutem Blutverlust z.B. bei Operationen und bei chronischen Blutbildungsstörungen Patient-innen transfundiert werden. Andererseits bilden sie die Grundlage für lebenswichtige Plasmaderivate wie Gerinnungsfaktoren oder Immunglobuline. Ohne diese Spenden wären viele Therapien für betroffene Patient -innen schlicht nicht möglich“, erläutert Dr. med. Barbara Baumann-Baretti, medizinische Direktorin bei Haema.
Spendenzentren leisten wichtigen Dienst an der Allgemeinheit: Hohes Vertrauen in Medikamente aus Blutplasma
Till Knippenberg hat mit Plasmaprodukten, die er sich zwei Mal pro Woche selbst verabreichen kann, sehr gute Erfahrungen gemacht: „Ich habe ein sehr hohes Vertrauen in die Medikamente. Ohne sie könnte ich meinen Alltag in der Form nicht leben. Plasma ermöglicht mir Lebensqualität.“ Er ist ehrenamtlich im geschäftsführenden Vorstand der Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH) tätig. Dabei ist er sowohl Spendenden als auch Blut- und Plasmaspendediensten, wie Haema, dankbar: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Plasmaspenden erbracht werden und toll, dass die Mitarbeitenden in den Spendenzentren einen, wie ich finde, so wichtigen Dienst an der Allgemeinheit leisten.“
Wer spenden möchte, kann online einen Termin vereinbaren unter www.haema.de oder über die MyHaema-App.
Weitere Informationen zur Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH): https://www.igh.info/

