@Marty: Du sagst, dass zigtausend Häuser unverkäuflich herumstehen. Wo ist dann das Problem, wenn du so eine Immobilie erbst? Schreib sie aus, verkauf sie für nen Appel und nen Ei an dich selbst und zahl 1/3 davon als Steuer - bei einem sinnvoll gearteten Freibetrag sind das dann 0 € - so what?
Du verkaufst was an Dich selber und der Staat akzeptiert das als Wert? Lustig, das probieren regelmässig ganz viele Unternehmer bei Privatentnahmen. Die verkaufen sich das nagelneue Notebook für 50 Euro aus dem Firmenvermögen und fallen beim Steuerprüfer auf die Nase.

Dann sagst du, dass die Steuer binnen Tagen entrichtet werden müßte - wo steht das?!?
Bisher immer auf den Briefen vom Finanzamt.

Oder man koppelt die Steuer an die Eigennutzung. Wenn du in der Immobilie 10 Jahre wohnst, dann sind die Steuern hinfällig, sonst zahlst du eben.
Dann wären wir ja wieder bei der derzeitigen Steuerregelung und müssen gar nichts ändern.

Joah ziemlich gut, nur das ein 3xx Quadratmeter 200 Jahre alter Bauernhof in Mecklenburg Steuern kostet und moderne 180 Qadratmeter auf Sylt oder in München nicht ist dann wieder nicht wirklich verständlich
Aber nur dann, wenn der Anteil am Hof über 200 qm mehr als 400.000 Euro wert ist.

Ich kann es natürlich auch nicht abschließend klären, aber ich habe ein Gerechtigkeitsempfinden. Jemand, der viel leistet, viel Verantwortung trägt und/oder viel weiß, soll auch viel verdienen. Eine Erbschaft hingegen ist wie ein Lottogewinn halt Glück. Glück, dass man die "richtigen" Eltern hatte.
Nein. So einfach ist das nicht, an Familie hängt viel mehr als Glück. Und Erben beschränkt sich ja nicht mal nur auf Kinder. Was ist denn mit der Ehefrau, deren Mann stirbt und die das ganze Leben lang nicht gearbeitet hat, weil ihr man so beschäftigt war und jemand nach den Kindern schauen musste? Was ist mit den Kindern, die ihre Eltern jahrelang gepflegt haben und dafür die eigene Karriere geopfert haben? Und und und... es gibt mir zuviele Ausnahmen. Und da finde ich eine Lösung mit den Freibeträgen sehr sinnvoll. Und die haben wir doch schon.

Aber letztlich ist eine Erbschaft geschenktes Vermögen.
Ja. Und ich finde, auch an was Geschenktem sollte der Staat sich nicht einfach vergreifen. Spielt der Aufwand zur Erlangung des Vermögens eine Rolle? Macht es für dich also einen Unterschied, ob ich hart für mein Geld gearbeitet habe oder es im Lotto gewonnen oder geerbt?

Naja, als Einkommen gilt ja auch ein "geldwerter Vorteil", sogar schon die Bonusmeilen, die man bei Dienstreisen sammelt, obgleich die heute weniger wert sind, als ein Freigetränk im Theater. Das alles zählt mit zum Einkommen. Ebenso der privat genutzte Dienstwagen und so weiter. Da ist es doch eigentlich nur logisch, dass Sachwerte aus einer Erbschaft es auch sind und natürlich auch eine Firma.
Und natürlich das Freisaufen, dass ich gestern in der Kneipe ausgegeben habe? Und die 50 Cent für den Bettler? Und muss die Familie mit 6 Kindern, denen wir unsere zu klein gewordenen Kindersachen schenken, nicht auch Steuern darauf zahlen?

Wenn es Gang und Gäbe wäre, dann würde sich so ziemlich jeder ein Haus schon mit 18 bauen.
Und wovon? Das geht heute nicht und wenn es keine Vermieter mehr geben würde, auch nicht.

Obwohl ich der Meinung bin, dass es dann noch immer Mietwohnungen gäbe, nur wären die viel preiswerter. Denn wer ein Mietshaus errichtet, der hat ja immerhin 70 Jahre Zeit, mit dieser Investition Geld zu verdienen.
70 Jahre? Wie das? Und dann rechne doch mal aus, was so ein Haus heute kostet, was die Miete bringt und wieviel Rendite das bringt. Und dann rechne mal dagegen, das Haus ist nach 50 Jahren wertlos, wie hoch dann die Miete wäre. Sie wäre deutlich höher.

Marty
 
@Photon
wie marty anmerkt, nach dir muss wer wenig tut also viel dafür Steuern zahlen?
Naja dann sollten die die wenig verdienen keine Steuern zahlen und die die viel verdienen viel. Denn meist ist es so, das die die wenig verdienen am härtesten Arbeiten und die die viel verdienen relativ gesehen weniger hart arbeiten (körperlich jetzt).
 
[...] Nein. So einfach ist das nicht, an Familie hängt viel mehr als Glück. Und Erben beschränkt sich ja nicht mal nur auf Kinder. Was ist denn mit der Ehefrau, deren Mann stirbt und die das ganze Leben lang nicht gearbeitet hat, weil ihr man so beschäftigt war und jemand nach den Kindern schauen musste?
Naja, in einer "normalen" Ehe gilt ja auch gemeinsamer Besitzstand. Du redest hier über eine Ehe mit Ehevertrag, getrenntem Besitz. Dann ist es eben so, dass darauf Steuern bezahlt werden müssen, ja.

[...] Was ist mit den Kindern, die ihre Eltern jahrelang gepflegt haben und dafür die eigene Karriere geopfert haben? Und und und... es gibt mir zuviele Ausnahmen. Und da finde ich eine Lösung mit den Freibeträgen sehr sinnvoll. Und die haben wir doch schon.
Die Kinder, die ihre Eltern pflegen (so wie ich es tat), erhalten die Zeit auf die Rente angerechnet. Ich bin trotzdem noch nebenbei arbeiten gegangen, aber es gibt sicherlich auch Fälle, da ist eine 24/7-Pflege notwendig. Hier wäre ein Sozialstaat in der Pflicht.

[...] Spielt der Aufwand zur Erlangung des Vermögens eine Rolle? Macht es für dich also einen Unterschied, ob ich hart für mein Geld gearbeitet habe oder es im Lotto gewonnen oder geerbt?
Dann frage ich mich, warum ich auf mein Einkommen, für das ich mir Tag für Tag den Arsch weit aufreißen muss, Steuern zahle. Ich zahle Steuern, weil ich arbeiten gehe und mir meinen Lebensunterhalt verdiene, statt mich vom Staat sponsoren zu lassen? Eigentlich ziemlich bescheuert von mir.

Mein Standpunkt ist dahingehend recht simpel: Entweder man versteuert Einkommen oder man lässt es. Man muss nicht jedes Einkommen gleich versteuern. Große Einkommen können gern in paar Euro mehr bezahlen und es geht ihnen noch immer mehr als gut. Kleine Einkommen zahlen weniger, denn sie müssen ja auch leben. Alles gut. Aber warum bestimmte Einkommensquellen nicht als Einkommen gelten, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

[...] 70 Jahre? Wie das? Und dann rechne doch mal aus, was so ein Haus heute kostet, was die Miete bringt und wieviel Rendite das bringt.
70 Jahre beträgt die Mietzeit für das Grundstück (oder eher Pacht).

Und Du gehst von heutigen Maßstäben aus, was den Baupreis angeht. Wenn Du das Land für einen Appel und ein Ei pachten kannst und darauf ein Haus baust, dann sparst Du schon enorm Geld. Ein Fertighaus kostet ja auch nicht so viel Geld, wie etwa ein vom Architekten entworfenes Stein-auf-Stein-Haus mit Marmorsäulen und feinsten Steinmetzarbeiten. Heutzutage gibt es ganze Fabriken, die Fertighäuser herstellen, die vor Ort nur "zusammengesteckt" werden, aber trotzdem nicht aus Pappe und Spucke bestehen. Im Augenblick sind diese Häuser genauso teuer wie vor Ort gebaute, man hat nur den Zeitvorteil. Aber wenn die Abnahmemenge erhöht wird, sinkt natürlich auch der Preis. Natürlich bleibt dabei die Individualität etwas auf der Strecke. Dafür sinkt aber auch der Preis erheblich.

Aber wie auch immer: Scheinbar ist das ja auch gar nicht gewollt. Sofern es bei "Mieten, Kaufen, Wohnen" nicht alles gestellt und gespielt ist, gibt es ja offensichtlich auch Leute, die können 2.500 Euro pro Monat (und auch weit mehr) für Miete raus hauen. Keine Ahnung, wieviel man dafür verdienen muss, aber das ist alles nicht meine Liga :D

@Photon
wie marty anmerkt, nach dir muss wer wenig tut also viel dafür Steuern zahlen?
Naja dann sollten die die wenig verdienen keine Steuern zahlen und die die viel verdienen viel. Denn meist ist es so, das die die wenig verdienen am härtesten Arbeiten und die die viel verdienen relativ gesehen weniger hart arbeiten (körperlich jetzt).
Also das von Marty hast Du falsch verstanden, glaube ich.
Und was die Arbeitsleistung gemessen am Gehalt angeht, dann kann man dazu wenige pauschale Aussagen machen. Man kann sich sicher sein, dass ein Herr Zumwinkel, ein Herr Ackermann oder Herr Wiedeking nachweislich ein vielfaches von dem an Geld bekommen, als sie leisten. Und diese Aussage gönne ich mir, obgleich ich den Tagesablauf dieser Leute nicht kenne. Aber ich kann vergleichen. Und ich weiß, was ein Chefarzt verdient, der immense Verantwortung trägt und eine geschmeidige 60-Stunden-Woche fährt.

Das Gehalt berechnet sich ja auch nicht nach Kalorien. Körperliche Arbeit ist also nicht der Maßstab. Ein Chirurg beispielsweise soll ja auch keine Waschmaschinen schleppen und ein Möbelpacker soll mich nicht am Herzen operieren. Gehalt soll nach unterschiedlichen Gesichtspunkten gezahlt werden. Wenn eine Ausbildung zur Ausübung nötig ist, dann muss hier schonmal mehr Geld fließen als für Tätigkeiten, die im Grunde jedes Äffchen erledigen könnte. Wenn ein Studium notwendig ist, auch. Wer Verantwortung trägt, muss das auch bezahlt bekommen, sonst übernimmt niemand Verantwortung.

Ob die Verteilung und die Höhe gerecht ist, darüber lässt sich streiten. Nach meiner Ansicht ganz und gar nicht und jede Relation ist längst über die Wupper. Denn ein Arzt, der in der Notaufnahme Tag für Tag Leben rettet, leistet nach meiner Ansicht einen wichtigeren, wertvolleren und verantwortungsvolleren Job als ein Banker oder Broker, der ganztags Leute abzockt. Da gibt es Ingenieure, Architekten und Forscher die immer neue Sachen entwickeln, die die Sicherheit erhöhen und neue Maßstäbe stellen. Da gibt es Polizisten, die sich ganztags mit dem übelsten Pöbel abgeben und sich den lieben langen Tag beleidigen lassen müssen. Es gibt Müllfahrer, die den ganzen Tag nach Scheiße und anderem riechen. Und dann gibt es Zuckerbergs, die eigentlich gar nichts geleistet haben, aber mehr Geld haben als der liebe Gott.
 
Zentrale Unions-Wahlversprechen fraglich

Folgende News wurde am 08.11.2013 um 18:44:22 Uhr veröffentlicht:
Zentrale Unions-Wahlversprechen fraglich
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Berlin (dpa) - Zentrale Wahlversprechen der Union stehen in den Koalitionsgesprächen mit der SPD auf der Kippe. Angesichts begrenzter Spielräume gilt die Finanzierung von Kernanliegen wie mehr Kindergeld und der Abbau heimlicher Steuererhöhungen inzwischen als ungewiss.
Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) ließ offen, ob es bei der angestrebten Anhebung von Kindergeld und Kinderfreibetrag bleibt. «Das wäre zwar wünschenswert und nach meiner Auffassung auch richtig. Aber noch einmal: Alles muss ohne neue Schulden finanziert werden», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitag). Das gelte auch für die «kalte Progression». Dabei bleibt Arbeitnehmern nach Lohnerhöhungen wegen steigender Steuerlast netto weniger übrig.
Nach Informationen der «Rheinischen Post» (Freitag) soll sich die Unionsspitze von der Kindergeld-Erhöhung verabschiedet haben. Auch eine schrittweise Angleichung der Freibeträge an Erwachsenenniveau sei nicht bezahlbar. Ein Kindergeld-Plus von 35 Euro im Monat bei gleichzeitiger Anhebung des Kinderfreibetrages auf 8354 Euro würde den Staat pro Jahr 7,6 Milliarden Euro zusätzlich kosten. CDU und CSU hatten im Wahlkampf über die Finanzierung ihrer Vorhaben geschwiegen.
Die zähen Koalitionsverhandlungen kosten Union und SPD laut ZDF-Politbarometer Sympathien. Gaben direkt nach der Bundestagswahl im September 58 Prozent der Bürger an, dass sie eine schwarz-rote Koalition gut finden, sind es jetzt noch 44 Prozent. Die große Verhandlungsrunde trifft sich an diesem Montag in der SPD-Zentrale. Dann soll es unter anderem Beschlüsse zur Energiewende geben.
Die Themen der Arbeitsgruppen im Einzelnen (Stand Freitagabend):
ENERGIE: Union und SPD wollen die Förderung neuer Windräder gerade in Norddeutschland deutlich kürzen - planen aber bis 2020 einen Ökostrom-Anteil von bis zu 40 Prozent. Das sieht ein Textentwurf der Arbeitsgruppe Energie vor. Strittig ist das Ziel für 2030: Die Union will einen Ökostrom-Anteil von 50 bis 55 Prozent, die SPD 75 Prozent. Künftig könnte ein Bundesministerium für die Energiewende zuständig sein. «Ich glaube, dass es sinnvoll wäre», sagte Kauder der «FAZ».
INNEN: Bei der Gleichstellung homosexueller Partner mit Ehepaaren haben die Innen- und Rechtspolitiker eine Kompromissformulierung gefunden: Bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften soll «darauf hingewirkt» werden, «dass bestehende Diskriminierungen in allen gesellschaftlichen Bereichen beendet werden». Ein härteres Vorgehen ist gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel geplant.
BILDUNG: Union und SPD wollen mehr investieren, die Spielräume sind aber umkämpft. Die SPD forderte im Wahlkampf ein Bundesprogramm zum Ausbau der Ganztagsschulen im Volumen von acht Milliarden Euro. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sah das Thema wohlwollend, machte aber keine konkreten Angaben zur Finanzierung. Die Ausbildungsförderung Bafög soll «spürbar» erhöht werden.
VERKEHR: Mit dem CSU-Lieblingsthema Pkw-Maut haben CDU und SPD unverändert Probleme. Es gebe von allen Seiten eine «ganze Menge Fragen» zur Ausgestaltung, sagte SPD-Verhandlungsführer Florian Pronold. Zentral sind keine Mehrbelastungen für deutsche Autofahrer. Einen Börsengang der bundeseigenen Bahn schließen Union und SPD aus.
KULTUR: Zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde soll eine Expertenkommission Vorschläge erarbeiten. Die Behörde besteht nach einem Beschluss des Bundestags zunächst noch bis 2019.
VERBRAUCHER: Verbraucher sollen vor unseriösen Geschäftspraktiken geschützt werden. Verträge sollen generell nicht am Telefon zustande kommen, sondern nur mit schriftlicher Bestätigung. Geringverdiener sollen besser davor bewahrt werden, dass ihnen wegen nicht bezahlter Rechnungen Strom oder Gas abgestellt werden.
VERTEIDIGUNG: An den beschlossenen Standort-Schließungen bei der Bundeswehr soll nicht gerüttelt werden. Die Bundeswehrreform, mit der die Streitkräfte von bislang 250 000 auf 170 000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie bis zu 15 000 freiwillige Wehrdienstleistende verkleinert werden, soll fortgesetzt werden.
UMWELT: Union und SPD wollen die umstrittene Fracking-Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten in Deutschland vorerst untersagen. Trinkwasser und Gesundheit hätten «absoluten Vorrang.»
 
Bla, bla, bla - als wenn seit Jahren/Jahrzehnten Wahlversprechen irgendeinen Wert hätten. Politiker sind Berufslügner - und sie werden lügen und betrügen, bis sich die Balken biegen, um ihre Pöstchen zu erhalten und damit soviele persönliche Vorteile wie nur möglich einzuheimsen.
 
Bla, bla, bla - als wenn seit Jahren/Jahrzehnten Wahlversprechen irgendeinen Wert hätten. Politiker sind Berufslügner - und sie werden lügen und betrügen, bis sich die Balken biegen, um ihre Pöstchen zu erhalten und damit soviele persönliche Vorteile wie nur möglich einzuheimsen.

Tjo, Menschen sind schon ein komisches Völkchen.

Mal angenommen es gäbe in einer Stadt zehn Fressläden. Bei vier Fressläden hängen Schilder von ausgesuchten Köstlichkeiten auf den Werbeplakaten vorm Laden und daneben hängen Schilder auf denen vor den sechs anderen Fressläden gewarnt wird weil sie angeblich krank machen. Deshalb rennen fast alle Menschen 20 Jahre lang in die gleichen vier Fressbuden. Die wenigen die sich eigentlich mal einen der anderen sechs Läden anschauen möchten werden von der Masse aber mit in die vier Buden gezwungen. Nachdem sie wieder rauskommen und sie den Fraß verdaut haben wird 98% der Leute während der gesamten Zeit grundsätzlich speiübel. Die anderen 2% werden am Gewinn der vier Buden beteiligt und speisen auch heimlich gerne woanders. Trotzdem rennen immer wieder alle in die gleichen vier Buden obwohl die noch regelmäßig die Preise erhöhen und das Personal einem ständig Suppe vorsetzt die man garnicht bestellt hatte die man dann trotzdem auslöffeln soll. Alle anderen rennen da ja schließlich auch rein und die vier Buden haben ja schließlich auch gesagt , dass die anderen sechs krank machen.

... und das nennen wir dann "Krone der Schöpfung". Jeder Schimpanse ist klüger als eine manipuliete Menschenmasse.
 
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Ghandist, ich finde es toll, deass Du auf jeglichen privaten Besitz verzichten willst. Dein Idol, Ghandi, wird darüber sehr froh sein.
 
Ghandist, ich finde es toll, deass Du auf jeglichen privaten Besitz verzichten willst. Dein Idol, Ghandi, wird darüber sehr froh sein.

hmmm... mein Idol ist eigentlich Jimmy Hendrix (drogenfrei). Das mit dem Namen war eigentlich nur ein Zufall und hat nichts mit Ghandi zu tun... auch wenns so klingt.
Außerdem würde ich meine Gitarre sowieso mit keinem teilen... die ist MEINS;)
 
Die Geschichte fand ich nun aber wirklich mal passend.
Problematisch ist ja nur, dass die 6 Fressbuden, wo keiner reingeht auch das selbe anbieten wie die anderen 4. Aber das kann in einer Kurzgeschichte mal weglassen ;)

Danke...

Aber wirklich probiert wies da schmeckt hat ja nunmal auch noch keiner. Es duftet halt nur dann und wann auch etwas unangenehm aus den Fenstern. Aber das kann man ja auch noch nachträglich in die Geschichte einbauen;)
 
Schnell gebrochenes Wahlversprechen - Steuerzahler bluten für Bankenrettungen

Folgende News wurde am 10.11.2013 um 13:50:00 Uhr veröffentlicht:
Schnell gebrochenes Wahlversprechen - Steuerzahler bluten für Bankenrettungen
Shortnews

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatten vor der Wahl noch groß verkündet, dass bei künftigen Bankenrettungen der Steuerzahler verschont bleiben soll. Angeblich sollten die Verursacher von Krisen zur Verantwortung gezogen werden."Das Prinzip, das für die Zukunft, wenn Banken in Schwierigkeiten geraten, nicht die Steuerzahler in erster Linie bezahlen lassen, sondern die Eigentümer", so Schäuble am 21. Juni dieses Jahres. Allerdings scheint Schäuble laut Georg Restle darauf zu zählen, dass der Wähler vergesslich ist. Ein aktueller Richtlinienentwurf sieht vor, dass sogar gesunde Banken schon Hilfszahlungen vom Staat erhalten können. Und das kann den Steuerzahler richtig teuer zu stehen kommen. Eine aktuelle Untersuchung sieht bei Banken einen Finanzbedarf von 949 Milliarden Euro.
 
Wenn Du ja den Wirtschaftskreislauf verstanden hättest, würdest Du wissen, dass der Büger eh der Gearschte ist.
Ein Bank geht Pleite
a) Bürger verliert seine Einlagen
b) der Häuslebauerkredit geht an eine dubiose Bank, Bürger ist das Haus los
c) Einlagen des Arbeitgebers gehen flöten -> Arbeitslosigkeit
d) Kreditlinien für den Arbeitgeber platzen -> Arbeitslosigkeit

Eine Bank kann nicht pleite gehen, ohne dass der Bürger nichts davon mitbekommt.

Ist nur die Frage, ob man den Testballon "Große deutsche Bank ist pleite" starten lassen will.

gruss kelle!
 
[...]Ist nur die Frage, ob man den Testballon "Große deutsche Bank ist pleite" starten lassen will.
Ganz sicher will das niemand. Aber mir stellt sich dabei immer die Frage, warum ich mich damals im Bereich IT selbstständig gemacht hatte (und dank widriger Umstände und beschissen unzuverlässiger Menschen dann aufgegeben habe). Ich hätte eine Bank aufmachen sollen. Dann hätte ich mit einem LKW vor der Bundesbank hier in Berlin vorfahren können und mich retten lassen. Hätte mir besser gefallen, als Schulden abzuzahlen.

Statt diesem Dreckpack von den Banken das Geld Milliardenweise in die Ärsche zu stecken, könnten wir nicht mal wieder über eine staatliche Bank nachdenken? Vielleicht eine, die das Geld höchstens so verzinst, wie der aktuelle Leitzins gerade ist (oder Bundesanleihen und -obligationen verzinst werden). Dafür ist dort das Geld allerdings um einiges sicherer als bei den privaten Abzockern. Oder wäre diese Idee zu "sozialistisch"?
 
Statt diesem Dreckpack von den Banken das Geld Milliardenweise in die Ärsche zu stecken, könnten wir nicht mal wieder über eine staatliche Bank nachdenken?

Es gibt verschiedene staatliche Banken, die sogenannten Landesbanken. Mindestens 4 davon - LBBW (Baden-Würtemberg), HSH (Schleswig-Holstein), West-LB (NRW), Bayern-LB gehören zu den "geretteten" Banken, bei denen es nachgewiesenermassen jede Menge Unregelmäßigkeiten gab. "Staatlich" bedeutet leider alles andere als integer, ob es nun Banken oder Bauvorhaben sind.
 
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Wenn Du ja den Wirtschaftskreislauf verstanden hättest...(bla)

Danke für Deine Belehrung, inkl. Hinweis auf meine Nichtswürdigkeit!
... und wo ist jetzt die Stelle an der ich das Gegenteil behauptet habe?

So wies grade gestrickt ist gehts kaum anders.

Entweder man verabschiedet sich vom Zentralbankensystem und lässt den Staat selbst Geld schöpfen ,die Geldversorgung gewährleisten und die Wertstabilität der Währung überwachen. Was leider akutell ziemlich ambitioniert ist. Oder man reguliert die Geschäftspraktiken der Banken wie sie heute aufgestellt sind von staalicher Seite dergestalt, dass sie daran gehindert werden das Kundengeld unter hohen Risiken Gassi zu führen und durch halbgare Refinanzierungsgeschäfte u.a. Zahlentürme an faulen Bilanzposten zu verbuchen die sie beim platzen automatisch "Not leiden" lassen.
Aber Menschen die bereits eine gesetzliche Obergrenze von Dispozinsen als übertriebenen Eingriff in die Wettbewerbsrechte der Banken empfinden ist sowas schwer nahezubringen.
Aber zugegeben: Mit dem Zauberwort "alternativlos" lassen sich auch die komplexesten Themen ganz leicht gedanklich abschließen mit dem wohligen Gefühl alles wichtige verstanden zu haben.
... und schon gehts einem wieder etwas besser!
Danke, Frau Merkel!

Edit: Wobei ich da nochmal anfügen muss, dass es ja auch nicht so wäre, dass die bereits stattgefundenen "alternativlosen Rettungen" nicht auch in ihrer Ausgestaltung so manche Merkwürdigkeit gehabt hätten.
Wenn man sich z.b. vor Augen führt, dass die Commerzbank bei ihrer Rettung 4 Mrd. wert war, der Steuerzahler sie mit 16 Mrd. "retten" musste und der Staat dafür ein 25% Paket der Geschäftsanteile erworben hat muss man sich doch die Frage stellen um man die Prozentrechnung falsch gelernt hat oder was da sonst "schief gelaufen" sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und sorry, DU bist selbst als Banker sicherlich nicht "Too Big To Fail"... :nö: :biggrin:
Das stimmt leider vermutlich :D

Aber überlegen wir uns doch einfach mal, dass die Regeln der Marktwirtschaft offensichtlich für alle gelten, so lange sie nicht eine bestimmte Größe überschreiten. Ab dieser Größe werden sie dann "untouchable" und um jeden Preis mit jedwedem Geld gestützt. Völlig egal, ob die Ursachen des "Fails" beseitigt wurden oder nicht. Das betrifft ja auch nicht nur Banken, wie wir wissen.

Was dann wohl im Umkehrschluss bedeutet, dass man auch als Manager dort nicht mehr versagen kann, höchstens noch als Aktionär. Und so kauft sich der Staat seine Arbeitsplätze...
 
SZ: Seehofer droht indirekt mit Neuwahlen

Folgende News wurde am 18.11.2013 um 18:45:57 Uhr veröffentlicht:
SZ: Seehofer droht indirekt mit Neuwahlen
Top-Themen

München (dts) - In der Schlussphase der Koalitionsgespräche in Berlin droht CSU-Chef Horst Seehofer der SPD indirekt mit Neuwahlen. Seine Partei werde nicht um jeden Preis in ein Regierungsbündnis mit CDU und SPD eintreten, sagte er nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" am Montag im CSU-Parteivorstand in München. Teilnehmern zufolge hatte er Neuwahlen als ein mögliches Szenario genannt und erklärt, dass ihm davor nicht bang sei. Seehofer bestätigte der SZ am Montag: "Erstens: Wir wollen eine stabile Regierung mit Angela Merkel. Zweitens: Wir wollen das in einer großen Koalition. Drittens: Wir wollen dies nicht um den Preis, dass unser politisches Profil und unsere Kernaussagen des Wahlkampfes beschädigt oder zerstört werden." An die SPD gerichtet sagte Seehofer: "Wenn jemand das nicht als unsere Position akzeptiert, dann ist mir auch vor anderen Schritten nicht bange. Aber das steht nicht an." In den kommenden Tagen gehe es in den Koalitionsgesprächen "ans Eingemachte". Er warnte die SPD, das Wahlergebnis "auf den Kopf zu stellen", die CSU sei eindeutig der Sieger gewesen. In der Sitzung führte er Teilnehmern zufolge aus, die Union müsse sich nicht vor Neuwahlen fürchten, weil sie die populäre Kanzlerin habe, ein Programm und weil es nach der Öffnung der SPD zur Linken Klarheit über die politischen Lager gebe. Besonders Letzteres hatte die CSU verärgert.
 
Heisst das, das die Splitterpartei CSU die Koalition sprengen wird, selbst wenn CDU und SPD (immerhin die beiden Parteien mit den meisten Wählerstimmen) sich ihr nicht unterordnen wollen?