Du verkaufst was an Dich selber und der Staat akzeptiert das als Wert? Lustig, das probieren regelmässig ganz viele Unternehmer bei Privatentnahmen. Die verkaufen sich das nagelneue Notebook für 50 Euro aus dem Firmenvermögen und fallen beim Steuerprüfer auf die Nase.@Marty: Du sagst, dass zigtausend Häuser unverkäuflich herumstehen. Wo ist dann das Problem, wenn du so eine Immobilie erbst? Schreib sie aus, verkauf sie für nen Appel und nen Ei an dich selbst und zahl 1/3 davon als Steuer - bei einem sinnvoll gearteten Freibetrag sind das dann 0 € - so what?
Bisher immer auf den Briefen vom Finanzamt.Dann sagst du, dass die Steuer binnen Tagen entrichtet werden müßte - wo steht das?!?
Dann wären wir ja wieder bei der derzeitigen Steuerregelung und müssen gar nichts ändern.Oder man koppelt die Steuer an die Eigennutzung. Wenn du in der Immobilie 10 Jahre wohnst, dann sind die Steuern hinfällig, sonst zahlst du eben.
Aber nur dann, wenn der Anteil am Hof über 200 qm mehr als 400.000 Euro wert ist.Joah ziemlich gut, nur das ein 3xx Quadratmeter 200 Jahre alter Bauernhof in Mecklenburg Steuern kostet und moderne 180 Qadratmeter auf Sylt oder in München nicht ist dann wieder nicht wirklich verständlich
Nein. So einfach ist das nicht, an Familie hängt viel mehr als Glück. Und Erben beschränkt sich ja nicht mal nur auf Kinder. Was ist denn mit der Ehefrau, deren Mann stirbt und die das ganze Leben lang nicht gearbeitet hat, weil ihr man so beschäftigt war und jemand nach den Kindern schauen musste? Was ist mit den Kindern, die ihre Eltern jahrelang gepflegt haben und dafür die eigene Karriere geopfert haben? Und und und... es gibt mir zuviele Ausnahmen. Und da finde ich eine Lösung mit den Freibeträgen sehr sinnvoll. Und die haben wir doch schon.Ich kann es natürlich auch nicht abschließend klären, aber ich habe ein Gerechtigkeitsempfinden. Jemand, der viel leistet, viel Verantwortung trägt und/oder viel weiß, soll auch viel verdienen. Eine Erbschaft hingegen ist wie ein Lottogewinn halt Glück. Glück, dass man die "richtigen" Eltern hatte.
Ja. Und ich finde, auch an was Geschenktem sollte der Staat sich nicht einfach vergreifen. Spielt der Aufwand zur Erlangung des Vermögens eine Rolle? Macht es für dich also einen Unterschied, ob ich hart für mein Geld gearbeitet habe oder es im Lotto gewonnen oder geerbt?Aber letztlich ist eine Erbschaft geschenktes Vermögen.
Und natürlich das Freisaufen, dass ich gestern in der Kneipe ausgegeben habe? Und die 50 Cent für den Bettler? Und muss die Familie mit 6 Kindern, denen wir unsere zu klein gewordenen Kindersachen schenken, nicht auch Steuern darauf zahlen?Naja, als Einkommen gilt ja auch ein "geldwerter Vorteil", sogar schon die Bonusmeilen, die man bei Dienstreisen sammelt, obgleich die heute weniger wert sind, als ein Freigetränk im Theater. Das alles zählt mit zum Einkommen. Ebenso der privat genutzte Dienstwagen und so weiter. Da ist es doch eigentlich nur logisch, dass Sachwerte aus einer Erbschaft es auch sind und natürlich auch eine Firma.
Und wovon? Das geht heute nicht und wenn es keine Vermieter mehr geben würde, auch nicht.Wenn es Gang und Gäbe wäre, dann würde sich so ziemlich jeder ein Haus schon mit 18 bauen.
70 Jahre? Wie das? Und dann rechne doch mal aus, was so ein Haus heute kostet, was die Miete bringt und wieviel Rendite das bringt. Und dann rechne mal dagegen, das Haus ist nach 50 Jahren wertlos, wie hoch dann die Miete wäre. Sie wäre deutlich höher.Obwohl ich der Meinung bin, dass es dann noch immer Mietwohnungen gäbe, nur wären die viel preiswerter. Denn wer ein Mietshaus errichtet, der hat ja immerhin 70 Jahre Zeit, mit dieser Investition Geld zu verdienen.
Marty
