PlayStation Network - Datenpanne: Sony stellte Kundendaten versehentlich selbst ins Netz
08. Mai 2011, 16:00 Uhr · Quelle: onlinewelten.com
Das Drama um den Umgang Sonys mit den persönlichen Daten seiner Kunden nimmt kein Ende: Nachdem wir erst gestern berichteten, dass 2.500 Datensätze aus einem 2001 durchgeführten Gewinnspiel im Internet veröffentlicht wurden, stellte sich nun heraus, dass Sony selbst für die Veröffentlichung verantwortlich war. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass die für den Datenklau im PlayStation Network verantwortlichen Hacker die Namen und Adressen ins Internet stellten.
Ein Sprecher von Sony erklärte nun gegenüber der japanischen Branchen-Webseite nikkei.com, dass man die Kundennamen und -adressen bei dem Versuch sie vom Server einer US-Vertriebstochter in Kalifornien zu löschen versehentlich selbst öffentlich zugänglich gemacht habe. Erst durch einen Außenstehenden sei man auf die Datenpanne aufmerksam geworden, und habe die Datensätze unverzüglich gelöscht. Einen Zusammenhang mit dem PSN-Hack gebe es nicht, so der Sprecher.
Der Steigerung des Kundenvertrauens in Sony dürfte dieser Vorgang nicht unbedingt zuträglich sein.
Ein Sprecher von Sony erklärte nun gegenüber der japanischen Branchen-Webseite nikkei.com, dass man die Kundennamen und -adressen bei dem Versuch sie vom Server einer US-Vertriebstochter in Kalifornien zu löschen versehentlich selbst öffentlich zugänglich gemacht habe. Erst durch einen Außenstehenden sei man auf die Datenpanne aufmerksam geworden, und habe die Datensätze unverzüglich gelöscht. Einen Zusammenhang mit dem PSN-Hack gebe es nicht, so der Sprecher.
Der Steigerung des Kundenvertrauens in Sony dürfte dieser Vorgang nicht unbedingt zuträglich sein.

