Zuversicht in der Ukraine, Kampfgeist in Russland: Kontrastierende Neujahrsbotschaften von Selenskyj und Putin

In einer beeindruckenden Neujahrsansprache hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den festen Glauben an den Frieden betont. Er würdigte die unerschütterliche Loyalität und Ausdauer der Ukrainer, die das vergangene Jahr geprägt haben, und hob die Rolle der Verteidiger hervor, die nicht nur die Ukraine, sondern die Werte von Freiheit und Würde für alle verteidigt haben. Selenskyj äußerte, dass die Erfahrungen und Erinnerungen, die Muttersprache sowie die Hoffnung und der Glaube das Land weiter vereinen. Die Zusammenarbeit und Menschlichkeit sollen im neuen Jahr bewahrt werden. „Wir glauben an den Frieden, kämpfen dafür und arbeiten dafür“, schloss er seine Botschaft ab und wünschte alles Gute für das kommende Jahr. Begleitet wurde seine Ansprache von einem Bild mit seiner Ehefrau Olena vor einem festlichen Weihnachtsbaum.
Im Gegensatz dazu verlieh der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Neujahrsansprache seinem Glauben an einen Sieg im Krieg gegen die Ukraine Ausdruck. Er gratulierte den russischen Soldaten und Kommandeuren zum Jahreswechsel und erklärte sie zu „Helden“, trotz der Vorwürfe von Kriegsverbrechen seitens der Ukraine. Putin betonte, dass die russische Bevölkerung in Gedanken bei den Soldaten sei und dass eine tiefe, selbstlose Liebe zu Russland sie vereine. Erwähnung fanden weder Verhandlungen mit den USA noch die Hoffnung vieler Russen auf einen baldigen Frieden.

