Selenskyj lobt US-Strategie gegen Diktaturen und fordert westlichen Schutz für die Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die jüngste US-Intervention in Venezuela und die Festnahme des abgesetzten Staatschefs Nicolás Maduro als zukunftsweisende Herangehensweise im Umgang mit Diktaturen hervorgehoben. Er bemerkte, dass, wenn man auf diese Weise mit Diktatoren verfahre, die Vereinigten Staaten genau wüssten, welche nächsten Schritte zu unternehmen seien. Diese Aussage ließ den Schluss zu, dass Selenskyj mit seiner Bemerkung in Richtung des Kremlchefs Wladimir Putin zielte, den er allerdings nicht direkt beim Namen nannte. Bei einer vorausgegangenen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump in Florida hatte Außenminister Marco Rubio angedeutet, dass die Maßnahme gegen Maduro auch anderen Ländern verdeutliche, dass Amerika ernsthaftes Engagement zeige.
Selenskyj unterstrich erneut seine Ansicht, dass Putin kein legitimer Staatsführer sei und wiederholte seine harten Worte gegenüber dem Kreml unmittelbar nach weiteren Verhandlungen in Kiew. Der ukrainische Präsident betonte die Notwendigkeit solider Sicherheitsgarantien seitens der USA und europäischer Staaten, die nach einem möglichen Kriegsende Schutz vor weiteren russischen Aggressionen bieten sollten.
Insbesondere forderte er die Stationierung britischer und französischer Truppen als deutliches Zeichen der Unterstützung in der Ukraine. Trotz wiederholter russischer Warnungen gegen die Entsendung von NATO-Truppen bleibt ein Friedensabkommen in weiter Ferne.

