Zurich mit stabilem Halbjahreswachstum trotz Naturkatastrophen
Der Schweizer Versicherer Zurich hat es im ersten Halbjahr geschafft, seine Ergebnisse leicht zu steigern. Dies wurde ermöglicht, obwohl Naturkatastrophen wie die Brände in Kalifornien im Januar die Bilanz mit Kosten von etwa 200 Millionen US-Dollar belasteten. Besonders das Geschäftsfeld Kranken- und Lebensversicherungen sowie erfreuliche Anlageergebnisse trugen wesentlich zum positiven Ergebnis bei. Die Zurich meldete einen Gewinnanstieg von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 3,07 Milliarden US-Dollar. Das Betriebsergebnis erfuhr ein noch deutlicheres Plus von sechs Prozent und erreichte 4,23 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert zur Jahresmitte. Damit übertraf das im Stoxx 50 notierte Unternehmen die Erwartungen der Analysten bei der Betriebsleistung, blieb jedoch bei den Gewinnerwartungen etwas hinter den Prognosen zurück. Trotz der genannten Herausforderungen zeigte sich der Schaden-Kosten-Satz verbessert und sank um 1,2 Punkte auf 92,4 Prozent. CEO Mario Greco betonte, dass insbesondere im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung dank einer vorteilhaften Preisentwicklung profitables Wachstum erzielt wurde. Auch die Nachfrage nach Vorsorgeschutzlösungen belebte das Segment Kranken- und Lebensversicherungen. Die langfristigen Zielsetzungen bis 2027, zu denen ein jährliches Gewinnwachstum je Aktie von über 9 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von mindestens 23 Prozent zählen, behält Zurich mit Entschlossenheit im Fokus.

