Zollsenkungen in Sicht: EU und USA setzen auf Handelsannäherung
Die Europäische Union hat den Startschuss für eine signifikante Handelsannäherung mit den Vereinigten Staaten gegeben. In Brüssel initiierte die EU-Kommission einen Gesetzgebungsprozess, der die rückwirkende Senkung der US-Zölle auf europäische Autoimporte ermöglicht.
Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Zölle auf US-amerikanische Industriegüter gänzlich zu beseitigen und bestehende Hürden beim Import ausgewählter Lebensmittel abzubauen. Besonders bemerkenswert ist die geplante Verlängerung der Zollbefreiung für US-amerikanischen Hummer, von der beide Handelsseiten profitieren könnten.
EU-Handelskommissar Maros Sefcovic betonte die Bedeutung einer beiderseits eingegangenen Verpflichtung zur vollständigen Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen. Erst kürzlich hatten die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ehemalige US-Präsident Donald Trump in einer gemeinsamen Erklärung die Absicht zur Reduzierung der Autozölle und zur Förderung von Einfuhrerleichterungen auf Grundlage in Schottland getroffener Vereinbarungen bestätigt.
Für das Inkrafttreten dieser bedeutenden Handelsmaßnahmen bedarf es nun der Zustimmung von Parlament und Rat im Rahmen des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens der EU. Erst danach können die vereinbarten Zollsenkungen offiziell umgesetzt werden.

