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Zollpolitik als Damoklesschwert: Sorge um US-Arbeitsmarkt und mögliche Zinssenkungen

25. April 2025, 10:24 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Die aggressive Zollpolitik der USA verursacht Besorgnis bei der US-Notenbank Fed, da sie zu höheren Entlassungsraten und Arbeitslosigkeit führen könnte. Sollte sich die Lage verschärfen, könnten Zinssenkungen zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes erwogen werden.

Bemerkenswerte Nervosität macht sich bei Mitgliedern der US-Notenbank Fed breit. Die aggressive Zollpolitik der Vereinigten Staaten wirft einen beunruhigenden Schatten auf den Arbeitsmarkt. Christopher Waller, ein namhaftes Mitglied des Direktoriums der Fed, äußerte in einem Interview mit "Bloomberg TV" die Besorgnis, dass steigende Zölle zu höheren Entlassungsraten und einer Zunahme der Arbeitslosigkeit führen könnten. Sollte es dazu kommen, seien gegensteuernde Zinssenkungen nicht vom Tisch. Waller betonte, dass ein Einschreiten der Notenbank in einem derartigen Szenario notwendig sei.

Die Entscheidungen über die Leitzinsen stehen in den kommenden Wochen im Fokus. Im März hatte die Fed die Zinsen stabil in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent belassen. Die nächste Entscheidung wird im Mai erwartet. Zuletzt hatte Präsident Donald Trump eine Senkung der Zinssätze gefordert und dabei US-Notenbankchef Jerome Powell scharf kritisiert, obwohl das Inflationsniveau derzeit das von der Fed angestrebte Ziel von 2 Prozent leicht übersteigt.

Neel Kashkari, Präsident der regionalen Notenbank von Minneapolis, teilte auf einer Veranstaltung der Universität von Minnesota ebenfalls seine Bedenken. Die wirtschaftliche Unsicherheit, so Kashkari, könne Arbeitgeber dazu veranlassen, in Erwägung zu ziehen, Mitarbeiter zu entlassen. Diese Äußerungen unterstreichen die breite Aufmerksamkeit der Fed für die Arbeitsmarktentwicklung, die neben der Preisstabilität zu den Hauptanliegen der US-amerikanischen Geldpolitik gehören.

Die angespannte Situation auf den Finanzmärkten wird durch den jüngsten Zollkonflikt angeheizt. US-Präsident Trump hatte mit der Einführung von sogenannten "reziproken Zöllen" den Konflikt auf eine neue Ebene gehoben, ehe er eine 90-tägige Aussetzung dieser Maßnahmen ankündigte. Trotzdem bleiben hohe Sonderzölle auf chinesische Produkte bestehen und verursachen an den Finanzmärkten immer wieder Turbulenzen, die sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirken könnten.

Finanzen / Economics
[Eulerpool News] · 25.04.2025 · 10:24 Uhr
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