Zaghafte Bewegungen an deutschen Börsen vor Fed-Sitzung
In Erwartung der bevorstehenden Sitzung der US-Notenbank Fed hielten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurück. Der Dax begann den Handel mit einem minimalen Rückgang von 0,05 Prozent auf 24.881 Punkte. Am Vortag hatte der bedeutendste deutsche Index kurzzeitig die psychologisch wichtige Schwelle von 25.000 Punkten überschritten, um sich anschließend wieder darunter einzupendeln.
Ähnlich verhalten zeigte sich der MDax, der Index mittelgroßer Unternehmen, der am Morgen mit einem Rückgang von 0,05 Prozent auf 31.710 Punkte startete. Im Gegensatz dazu konnte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 einen Anstieg von rund 0,4 Prozent verzeichnen. Hauptverantwortlich für diesen Zuwachs war die starke Performance der ASML-Aktie. Der niederländische Hersteller von Halbleiterausrüstung profitierte erheblich von seinen positiven Quartalszahlen.
Experten erwarten, dass die Fed ihren Leitzins nicht weiter senken wird. Im Dezember hatte die Zentralbank den Zinssatz um 0,25 Prozentpunkte reduziert, nachdem es im vergangenen Jahr bereits um insgesamt 0,75 Punkte nach unten gegangen war. Diese Zinssenkungsmaßnahmen erfolgten vor dem Hintergrund eines sich abschwächenden Arbeitsmarktes.

