Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergibt Förderbescheid für das Projekt „PRO.SOZIAL“ an Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

14. August 2025, 12:33 Uhr · Quelle: LifePR
Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergibt Förderbescheid für das Projekt „PRO.SOZIAL“ an Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
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Wissenschaftsminister Clemens Hoch (M.) übergibt den Förderbescheid für das Projekt "PRO.SOZIAL" an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen an die Antragstellerinnen Prof. Dr. Marion Ott (2.v.l.) und Prof. Dr. Karen
Der Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergibt den Förderbescheid für PRO.SOZIAL an zwei Hochschulen. Das Projekt erforscht Wege, soziale Ungleichheit im Kontext von Bildung und Krisen zu analysieren. (28 Wörter)

Ludwigshafen/Mainz, 14.08.2025 (lifePR) - Im Rahmen seiner Sommerreise hat Wissenschaftsminister Clemens Hoch am 13. August 2025 die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und heute die Johannes Gutenberg-Universität Mainz besucht. Mit im Gepäck: der Förderbescheid in der Förderlinie „Forschungskollegs Rheinland-Pfalz“ für das kooperative Forschungsprojekt PRO.SOZIAL mit einem Finanzvolumen von insgesamt 1,5 Millionen Euro seitens des MWG und der beiden Hochschulen.

PRO.SOZIAL beschäftigt sich mit Krisendiskursen und Bearbeitungsweisen sozialer Ungleichheit im Kontext ‚Bildung und Soziales‘. Initiiert und begleitet werden das Gemeinschaftsprojekt und die anhängigen kooperativen Promotionen seitens der Hochschule Ludwigshafen von Prof. Dr. Marion Ott, Professur für Kindheitsforschung und Soziale Arbeit, und Prof. Dr. Karen Wagels, Professur für Psychologie in der Sozialen Arbeit; seitens JGU von Prof. Dr. Tanja Betz, Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Kindheitsforschung, und Prof. Dr. Karin Bräu, Professur für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Heterogenität und Ungleichheit.

„Mit den Forschungskollegs Rheinland-Pfalz werden seit 2018 jedes Jahr zwei gemeinsame Forschungsprojekte von Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gefördert und kooperative Promotionsverfahren durchgeführt. Damit sind die Forschungskollegs ein wichtiges Instrument der gezielten Nachwuchsförderung im Land und stärken die Forschungsnetzwerke und damit unsere Innovationskraft“, sagte Minister Hoch bei der Übergabe des Förderbescheids.

„Wir sind sehr stolz, dass wir unseren wissenschaftlichen Nachwuchs mit dem kooperativen Projekt PRO.SOZIAL der HWG LU und der JGU im Rahmen eines Forschungskollegs gezielt fördern können. Das ist, wenn ich es richtig sehe, das erste Mal seit deren Einrichtung 2018, dass ein Projekt an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit und Erziehungswissenschaft gefördert wird und ein wichtiges Signal für diese gesellschaftlich so wichtigen Disziplinen“, freute sich Prof. Dr. Gunther Piller, Präsident der HWG LU.

„Die Förderung von Early Career Researchers ist unserer Universität ein besonderes Anliegen“, betont Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Die Landesförderung für das Projekt PRO.SOZIAL freut uns zudem umso mehr, da hier ein wichtiges soziales Thema im Mittelpunkt steht, das unsere Gesellschaft insgesamt betrifft. Wir sind schon jetzt auf die Ergebnisse der Forschungsarbeiten gespannt.“

Zum Projekt: PRO.SOZIAL. Krisendiskurse und Bearbeitungsweisen sozialer Ungleichheit. Analysen zu gesellschaftlichen Transformationen im Kontext „Bildung und Soziales“

Prof. Dr. Tanja Betz, Prof. Dr. Karin Bräu, Prof. Dr. Marion Ott, Prof. Dr. Karen Wagels

Kriege und Fluchtmigration, Armutslagen und Gefährdungen der Demokratie, Spätfolgen der Covid-19-Pandemie und die Klimakrise – gegenwärtige Wirklichkeiten von (jungen) Menschen gelten als durch Krisen gekennzeichnet. Krisendiskurse flankieren die gesamtgesellschaftliche Situation, in der Haushaltsmittel knapper und Verteilungskämpfe stärker werden und die Kluft zwischen armen und reichen Bevölkerungsgruppen zunimmt – und dies nicht zuletzt im Zuge digitalen Wandels. Infolgedessen steigen die Bedarfe wie auch die Erwartungen an das Bildungssystem und die Soziale Arbeit. Gleichzeitig sind deren Handlungsmöglichkeiten durch fehlende finanzielle und personelle Ressourcen begrenzt.

Die gegenwärtig als neu erscheinenden Herausforderungen sind in ihrer Problematik nicht grundsätzlich neu: Kapitalistische Gesellschaften bringen immer schon Prozesse sozialer Ausschließung und Verteilungskämpfe hervor. Diese verstärken sich angesichts sozialstaatlicher und bildungspolitischer Umbauten im Kontext aktivierender Reformpolitiken – wie dies in westlichen Gesellschaften zu beobachten ist.

Das Forschungskolleg nimmt diese gegenwärtigen gesellschaftlichen Transformationen, die in zeitlich größere wohlfahrtsstaatliche Rahmungen eingebettet sind, zum Ausgangspunkt, sich mit den vielfältigen Bearbeitungsweisen sozialer Ungleichheit im Kontext multipler Krisendiskurse zu beschäftigen. Analysiert werden die unterschiedlichen Bearbeitungen dieser vielschichtigen gesellschaftlichen Entwicklungen – beispielsweise durch digitale Technologien – im Zusammenspiel von Organisationen, Professionen, Interaktionen und Akteur:innen. Dabei nimmt das Projekt drei Forschungsbereiche besonders in den Blick, um die vielschichtigen Prozesse der Bearbeitung und (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit und die Bemühungen ihrer Reduzierung zu untersuchen:

  • im Kontext (digitaler) Elternmitwirkung und Qualität in Schule und früher Bildung
  • im Kontext sozialraumbezogener Interventionen
  • im Kontext von Eingliederungshilfe und sozialpsychiatrischen Diensten
Entsprechend der Forschungsexpertisen der Kollegbeteiligten wird untersucht, welche sozialen, organisationalen und psychischen Folgen durch die gegenwärtigen Entwicklungen für unterschiedlich positionierte (junge) Menschen entstehen und wie Ausschließungsprozesse und soziale Ungleichheit politisch, fachlich, institutionell und wissenschaftlich – nicht zuletzt durch Krisendiskurse selbst – bearbeitet werden.

In den drei Jahren Laufzeit des Forschungskollegs erarbeiten die beiden beteiligten Hochschulen ein gemeinsames Qualifizierungskonzept für Wissenschaftler:innen in Qualifizierungsphasen, setzen dieses um und entwickeln es weiter. Außerdem soll die kooperative Promotionsbetreuung („Betreuungstandem“) und die gemeinsame Forschung in diesem Bereich hochschulübergreifend etabliert und weiter ausgebaut werden.

Bildung & Karriere / PRO.SOZIAL / Soziale Ungleichheit / Bildung / Forschung
[lifepr.de] · 14.08.2025 · 12:33 Uhr
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