Wintertief 'Leonie' sorgt für Behinderungen im Bahnverkehr
Im bundesweiten Fernverkehr der Deutschen Bahn treten aufgrund des winterlichen Tiefdruckgebiets 'Leonie' weiterhin erhebliche Einschränkungen auf. Besonders herausfordernd ist die Situation im Nordosten, wo die Verkehrsverbindungen zwischen Berlin und der Ostseeküste stark beeinträchtigt sind. Derzeit gibt es in den betroffenen Regionen wiederkehrende Probleme mit Weichenstörungen, vereisten Oberleitungen und durch Schneeverwehungen blockierten Streckenabschnitten.
Der Wechsel aus Schnee und Regen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt lässt Eis an den Fahrzeugen und der Infrastruktur entstehen, so die Bahn. Wenn sich diese Eisbrocken von den Fahrzeugen lösen, können sie in den Bereich der Weichen fallen und dort bewegliche Teile blockieren. Obwohl Weichenheizungen zum Einsatz kommen, um das Eis zu schmelzen, erfordert die Beseitigung dieser Eismassen oft manuelle Eingriffe.
Aber nicht nur die Weichen selbst sind betroffen: Auch Schneeverwehungen führen zu blockierten Streckenabschnitten. Deshalb arbeiten hunderte Mitarbeiter der Deutschen Bahn nahezu ununterbrochen daran, die Weichen vom Schnee und Eis zu befreien und so die Auswirkungen auf den Zugverkehr bestmöglich in Grenzen zu halten.
In Regionen mit stark vereisten Oberleitungen nutzt die Deutsche Bahn sogenannte Putzloks, um die Oberleitungen effizient von Eis zu befreien und eisfreie Fahrwege zu gewährleisten.

