Winterliches Intermezzo: Schnee und Glatteis fordern Deutschlands Infrastruktur heraus
Ein Wetterereignis mit Potenzial zur Behinderung steht Teilen Deutschlands bevor, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Ein kompaktes, aber einflussreiches Tief zieht von den Alpen nach Norden und bringt kräftige Schneefälle sowie Glatteisgefahr mit sich. Im Südwesten des Landes werden unwetterartige Neuschneemengen erwartet, mit zu erwartenden Neuschneemengen von 10 bis 20 Zentimetern innerhalb von zwölf Stunden. Vereinzelt können Bäume unter der Schneelast nachgeben.
Der morgendliche Berufsverkehr dürfte unter den winterlichen Straßenverhältnissen leiden, insbesondere im östlichen Baden-Württemberg und bis ins westliche und nördliche Franken, wo bis zu 25 Zentimeter Neuschnee möglich sind. Ein Streifen über den Osten Deutschlands, vom Erzgebirge bis nach Mecklenburg-Vorpommern, muss sich am Abend auf gefährliches Glatteis einstellen. Gefrierender Regen setzt zunächst in Sachsen ein und breitet sich dann auf Brandenburg und Berlin aus, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im Verkehr führen kann.
Im Norden ist zusätzlich mit weiterem Schneefall zu rechnen, was die Glättegefahr erhöht. Der Westen Deutschlands bleibt weitgehend verschont und präsentiert sich milder. Westlich des Rheins sind kaum Niederschläge zu erwarten, hier steigen die Temperaturen auf bis zu sieben Grad am Oberrhein. Der restliche Teil des Landes erlebt dagegen Temperaturen von minus ein bis plus zwei Grad, während es nachts weiter schneit, wenn auch weniger intensiv. Die Gefahr von Glätte durch gefrorene Nässe bleibt bestehen.

