Glatteis und Nebel trüben Reisemobilität im Norden Deutschlands

Der Norden Deutschlands wird auch heute von Glatteis bedroht, das durch gefrierenden Sprühregen, Schneeregen oder leichten Schneefall entsteht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wandert das Wetterphänomen allmählich nach Nordosten und Norden. Zusätzlich sorgt dichter Nebel, der sich bis in den Vormittag halten kann, vielerorts für Sichteinschränkungen. Teils könnte sich der Nebel sogar den gesamten Tag über in einigen Gebieten festsetzen. Dies betrifft nicht nur den Norden, sondern auch andere Landesteile.
Die Auswirkungen auf den Reiseverkehr sind erheblich, insbesondere am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Bereits am Vortag führte das Blitzeis im Raum Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu Verzögerungen und Flugausfällen. Nun wird Reisenden empfohlen, Informationen über eventuelle Änderungen direkt bei den Fluggesellschaften einzuholen.
Der Wetterkontrast zwischen Nord und Süd könnte nicht größer sein. Während im Nordosten gemischte Niederschläge und teils Dauerfrost vorhergesagt werden, erwartet die Region Breisgau im Süden des Landes bis zu zwölf Grad und ein vergleichsweise mildes Klima. Viele Gebiete im Westen und Süden könnten zudem gelegentlich von der Sonne verwöhnt werden, auch wenn hier Nebel tagsüber vorherrschen könnte.
Die kommende Nacht bringt erneut niedrige Temperaturen und zusätzliche Glätte in die nordöstlichen Gebiete, während es vor allem westlich der Elbe ein wenig wärmer bleibt. Die Glatteisbedingungen haben bereits zahlreiche Unfälle verursacht und führten in Neubrandenburg zur Einstellung des Stadtbusverkehrs. In Niedersachsen mussten Schulen im Landkreis Diepholz aufgrund der gefährlichen Straßenverhältnisse erneut schließen.

