Wie schneiden Aktien von Bitcoin-Treasury-Unternehmen bei privaten Fundraises ab?
Da die Bitcoin-Adoption wächst, suchen immer mehr Unternehmen nach zusätzlichen Methoden zur Beschaffung von Mitteln, um die führende digitale Währung zu erwerben. Die meisten greifen zu Private Investment in Public Equity (PIPE)-Programmen; allerdings haben sich diese Schritte negativ auf ihre Aktien ausgewirkt.
Ein Bericht der Marktanalyseplattform CryptoQuant hat gezeigt, dass die Aktien der meisten Bitcoin-Treasury-Unternehmen, die Kapital durch PIPE-Programme aufgenommen haben, erheblich gefallen sind. Noch schlimmer: Andere Unternehmen laufen Gefahr, weiter zu fallen.
BTC Firmen wenden sich privaten Fundraises zu
Bei PIPE-Angeboten verkaufen börsennotierte Unternehmen neu ausgegebene Aktien an eine Gruppe institutioneller oder akkreditierter Investoren. Diese Programme sind getrennt von ihren öffentlichen Angeboten. Sie zeichnen sich durch Merkmale wie eine schnellere Finanzierung für das Unternehmen und Aktien zu einem unter dem Marktpreis liegenden Preis für Investoren aus. PIPE-Investoren haben auch die Option, ihre Aktien nach Einreichung einer Wiederverkaufsregistrierung zu verkaufen.
Unternehmen bieten häufig PIPEs an, um schnell Kapital für den Kauf von BTC während bullischer Marktbedingungen zu beschaffen. Im Gegensatz zu öffentlichen Angeboten und traditionellen Finanzierungsmethoden sind PIPEs flexibel und signalisieren Investoren in der Regel strategische Absichten.
“Several Bitcoin Treasury Companies have opted to fund their Bitcoin purchases using a PIPE. Bitcoin Treasury Companies often need large blocks of capital quickly to front-run expected BTC rallies, announce large BTC purchases to rebrand their equity narrative or start their treasury strategy, and to continue to expand their total Bitcoin holdings,” CryptoQuant stated.
Obwohl PIPEs eine der wenigen praktikablen Optionen für Bitcoin-Treasury-Unternehmen sind, können sie sich negativ auf die Aktienperformance eines Unternehmens auswirken. Die Angebote erhöhen in der Regel die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien, was bestehende Aktionäre verwässert. In solchen Fällen erzeugt der Verkaufsdruck seitens der PIPE-Investoren einen Angebotsüberhang, der den Aktienkurs nach unten zieht.
PIPE-Aktien fallen um 97%
Die Aktienkurse der meisten Bitcoin-Treasury-Unternehmen, die Kapital durch PIPE aufgenommen haben, sind auf ihre PIPE-Emissionsebenen gefallen. Die Rückgänge reichen von 42% bis 97%. Aktien, die noch über ihren PIPE-Angebotspreisen gehandelt werden, stehen Rückgängen von bis zu 50% gegenüber.
Unternehmen wie Kindly MD (NAKA) haben ihren Aktienkurs nach ihrer PIPE-Erhöhung um 97% fallen gesehen. NAKA fiel um über 50% an einem einzigen Tag, nachdem PIPE-Aktien für den Handel freigegeben wurden. Andere, wie Empery Digital (EMPD) und Sequans Communications (SQNS), handeln bereits unter ihrem PIPE-Emissionspreis.
Zudem stehen Unternehmen wie Strive (ASST) und Cantor Equity Partners (CEP) vor einem Abwärtsrisiko, da ihre Aktien über ihren PIPE-Preisen gehandelt werden. Sie könnten noch mindestens 50% fallen, bevor sie die PIPE-Emissionsebenen erreichen.
CryptoQuant sagt, dass nur eine anhaltende BTC-Rallye die Fortsetzung dieses Trends verhindern wird.

