WG-Zimmersuche: Tipps & Tricks
Immer, wenn ein Schuljahr zu Ende geht und ein neues Studiensemester startet, beginnt für viele die Suche nach einer eigenen Wohnung, einem Raum im Studentenwohnheim oder einem WG-Zimmer. Besonders bei der WG-Zimmersuche gibt es allerdings einige Dinge, die beachtet werden müssen und über die man sich Gedanken machen sollte. Schließlich will man sich in der neuen Bleibe wohlfühlen und auch mit seinen Mitbewohnern gut auskommen.
Die Lage und Größe
Zunächst sollte man sich über die gewünschte Wohnlage Gedanken machen. Ein Zimmer im Zentrum bietet für Studenten gute Verkehrsanbindungen, wodurch die Uni, Clubs und Einkaufszentren schnell erreichbar sind. Nachteil ist hier, dass selbst die lediglich anteilige Miete für ein Zimmer recht hoch ist und es natürlich auch lauter zugeht. Dahingegen bietet ein WG-Zimmer in äußeren Stadtteilen eventuell mehr Ruhe, man bleibt verschont vom Nachtleben der Stadt und zahlt definitiv weniger. Nachteil ist hier natürlich, dass man längere Fahrten mit Fahrrad oder Bahn einplanen muss, um alle Einrichtungen des täglichen Lebens zu erreichen. Es gilt also, abzuwägen, wo die jeweiligen Prioritäten im Einzelnen liegen. Hat man sich für eine Wohnlage entschieden, geht es um die Größe des Zimmers. Diese hängt davon ab, welche Möbel man mitnehmen beziehungsweise sich noch kaufen möchte. In jedem Fall sollte man sich den Grundriss genau ansehen, um schon vorher eine effektive Platzeinteilung zu überdenken. Dies ist bei der Wahl des neuen Wohnortes entscheidend.
Neben der Lage und der Größe sind es noch andere Dinge, die bei der Auswahl eine Rolle spielen. Dazu gehört beispielsweise die Art des Bodens (PVC, Laminat etc.), wie weit das Zimmer von den Gemeinschaftsräumen wie Küche und Bad entfernt ist oder ob es sich möglicherweise um ein Durchgangszimmer handelt. Auf Immobilienportalen, wie z.B. bei Immonet, kann man nach all diesen Eigenschaften gezielt gefiltert suchen und so schon früh nicht passende Wohnräume ausschließen.
Die Mitbewohner und der Mietvertrag
Nachdem ein passendes WG-Zimmer gefunden wurde, ist es natürlich wichtig, sich ein Bild von den anderen Bewohnern zu machen. Einige Fragen sind hierbei zu klären. Wichtig ist, herauszufinden, welcher Tätigkeit die neuen Mitbewohner nachgehen. Es empfiehlt sich, in eine WG zu ziehen, in der alle Mitbewohner eine ähnliche Lebensweise und -situation haben, zum Beispiel dass alle Studenten sind. So kommt es im Alltag zu weniger Problemen, denn es wäre schon unpraktisch, wenn jemand von der Nachtschicht nach Hause kommt und das Bad gerade von anderen Mitbewohnern blockiert wird beziehungsweise wenn diese morgens zu laut sind.
Überdies sollte man sich vorher informieren, wie Einkäufe und das Putzen geregelt werden, damit es später nicht zu Streitigkeiten kommt. Allem voran sollte natürlich vorrangig die Chemie zwischen den einzelnen Mitbewohnern stimmen, so ist ein gutes Zusammenleben für alle gesichert.
Letztendlich, wenn alles passt und man in die WG einziehen kann, bleibt noch der Mietvertrag. Hier gibt es drei mögliche Formen. Es gibt entweder erstens einen Hauptmieter und mehrere Untermieter, zweitens bestünde die Möglichkeit für jeden einen eigenen Einzelmietvertrag aufzusetzen oder drittens könnten sich alle Mitbewohner als Hauptmieter eintragen lassen. Jede dieser Formen hat ihre Vor- und Nachteile und so muss spezifisch entschieden werden, welche Art am besten für die gewählte Wohngemeinschaft geeignet ist.

