Wettbewerbshüter verhängen Millionenstrafe gegen Google in der Türkei
Die türkische Wettbewerbsbehörde hat eine empfindliche Strafe in Höhe von 2,61 Milliarden Lira (etwa 75 Millionen US-Dollar) gegen Google verhängt. Der Technologieriese wird beschuldigt, seine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Werbeserver-Dienste auszunutzen, wie aus einer kürzlich veröffentlichten Erklärung der Behörde hervorgeht.
Die Wettbewerbswächter werfen Google vor, seine eigene Supply-Side-Plattform (SSP) gegenüber Wettbewerbern zu bevorzugen. Diese Praxis erschwere es anderen Anbietern, im gleichen Markt erfolgreich zu operieren. Google hat nun die Auflage, innerhalb von sechs Monaten sicherzustellen, dass andere Anbieter nicht benachteiligt werden.
Zudem soll der Konzern externen SSP-Anbietern Bedingungen bieten, die denen seiner eigenen Dienste gleichwertig sind. Dies könnte langfristig zu einer faireren Wettbewerbssituation im digitalen Werbemarkt führen.

