Wettbewerbshüter ebnen Weg für Universal Music Group-Übernahme von Downtown

Die Übernahme des US-amerikanischen Musikunternehmens Downtown durch die Universal Music Group (UMG) hat von den EU-Wettbewerbshütern grünes Licht unter Auflagen erhalten. Ein entscheidendes Kriterium für die Zustimmung der Europäischen Kommission ist die Verpflichtung zur vollständigen Veräußerung der Downtown-Tochter Curve. Diese Maßnahme soll verhindern, dass UMG durch das Geschäft Zugang zu sensiblen Daten der Konkurrenz erhält.
Valdis Dombrovskis, EU-Wirtschaftskommissar, betonte die Bedeutung eines fairen Wettbewerbs innerhalb der Musikindustrie. Er versicherte, dass trotz der Fusion zahlreiche Unternehmen weiterhin Vertriebsdienstleistungen für europäische Musiklabels und Künstler bereitstellen werden.
Die Untersuchung, die die Kommission im Juli 2025 einleitete, hat somit keine erheblichen Einschränkungen des freien Wettbewerbs festgestellt. UMG, eines der drei größten Musiklabels weltweit, plant nun den zügigen Abschluss der Transaktion. Virgin Music Group, ein Bestandteil von UMG, und Downtown äußerten sich positiv über die Entscheidung aus Brüssel und erwarten den Abschluss des Geschäfts in Kürze.

