Welche Finanzprodukte nutzen Anbieter für die Zusammenstellung der Portfolios?

08. Oktober 2025, 09:00 Uhr · Quelle: LifePR
ETFs sind das häufigste Finanzprodukt für breit gestreute Portfolios. Entdecken Sie, wie Anbieter wie Bevestor oder Estably auch Fonds und Anleihen einsetzen.

Utting, 08.10.2025 (lifePR) - Das mit Abstand am häufigsten genutzte Finanzprodukt sind börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz: ETFs). Sie bilden einen ganzen Index wie zum Beispiel den DAX nach. Somit investieren Sie mit einem Fonds in viele Werte, ohne dass dieser aktiv von Anlageexperten gemanagt werden muss. Da ETFs keine teuren Fondsmanager benötigen, die aktiv versuchen, den Markt zu schlagen, sind die laufenden Kosten deutlich niedriger als bei einem klassischen Investmentfonds. ETFs gibt es auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien. Ein einziger ETF kann sogar auf Tausende Werte, beispielsweise Aktien oder Anleihen aus verschiedenen Ländern und Branchen setzen. Kurzum: Der Einsatz von ETFs ermöglicht kostengünstige Investments in Form eines breit gestreuten Portfolios.

ETFs und aktive Fonds

In einigen Fällen setzen Robos auch andere Finanzprodukte ein, um den Anlagezielen gerecht zu werden. So nutzt der Anbieter Bevestor hauptsächlich ETFs, ergänzend aber auch aktive Fonds. ETFs werden eingesetzt, um die strategische Allokation im Basisportfolio abzubilden. Die aktiv gemanagten Fonds dienen bei Bevestor zur Beimischung im Rahmen der individuellen Themeninvestments. Etwa um Megatrends wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung in die Portfolios einzubringen.

Biallo-Tipp: Künstliche Intelligenz verändert auch die Geldanlage – von automatisierten Analysen bis hin zu Portfolio-Entscheidungen. Im Ratgeber “Ist KI der bessere Portfoliomanager?” auf biallo.de erfahren Sie, welche Chancen das bietet und wo Sie besser Vorsicht walten lassen sollten.

Direkt in Aktien investieren

Der Anbieter Estably hingegen konzentriert sich auf Einzelaktien, mit denen der Robo eine überdurchschnittliche Performance erzielen soll. ETFs kommen nicht zum Einsatz. Dabei verfolgt Estably die sogenannte Value Investing Strategy, die unter anderem durch die Investoren-Legende Warren Buffett bekannt geworden ist. Diese Anlagestrategie dient dazu, unterbewertete Aktien zu finden und zu kaufen. Das grundlegende Prinzip dahinter ist, dass der Marktwert nicht immer den „inneren Wert“ oder „tatsächlichen Wert“ der Aktie widerspiegelt. Das Ziel von Value-Investoren ist es, diese Diskrepanz auszunutzen: Sie kaufen Aktien, wenn der Preis deutlich unter ihrem inneren Wert liegt, und warten darauf, dass der Markt diesen Wert im Laufe der Zeit erkennt und der Aktienkurs steigt.

Ausgewählte Aktien und Anleihen

Solidvest verzichtet ebenfalls auf den Einsatz von ETFs und investiert direkt in ausgewählte Aktien und Anleihen. Die Auswahl erfolgt durch das Research-Team des Vermögensverwalters DJE Kapital, das über 50 Jahre Erfahrung im Kapitalmarkt hat. Risikoscheue Anleger können zum Beispiel 100 Prozent ihres Einsatzkapitals in Anleihen investieren. Renditefreudige haben bei Solidvest die Möglichkeit, zu 100 Prozent auf Aktien zu setzen. DJE passt die Zusammensetzung der Titel regelmäßig an die aktuelle Marktlage an, um Risiken zu steuern und Chancen zu nutzen.

Investmentfonds, ETFs und Anleihen

Der Anbieter wiLLBe investiert bei der automatisierten Geldanlage in ein Portfolio aus verschiedenen Finanzinstrumenten, wie aktiv gemanagten Fonds, ETFs, Aktien und Anleihen. Die Anlagestrategie unterscheidet sich von den meisten klassischen Robo-Advisors durch zwei Hauptmerkmale: den starken Fokus auf Nachhaltigkeit und das aktive Management des Portfolios. Im Gegensatz zu passiven ETF-Strategien, bei denen einfach ein Index abgebildet wird, wird das Portfolio bei wiLLBe von Experten aktiv verwaltet. Das bedeutet, dass das Portfolio regelmäßig überprüft und an die aktuellen Marktbedingungen angepasst wird, um Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

In Rohstoffe investieren

Geht es um die Anlageklasse der Rohstoffe, so investieren Robos in der Regel nicht direkt in physische Rohstoffe, sondern nutzen dazu spezielle Finanzprodukte. Im Fokus stehen dabei ETCs (Exchange Traded Commodities, zu Deutsch: börsengehandelte Rohstoffe). Das sind Schuldverschreibungen, die die Wertentwicklung eines Rohstoffs oder eines Rohstoffindex abbilden. Sie sind ähnlich wie ETFs, aber rechtlich anders strukturiert. Im Gegensatz zu Aktien-ETFs, die Sondervermögen sind, haben Anleger bei ETCs ein Emittentenrisiko, da es sich um Inhaberschuldverschreibungen handelt. Dieses Risiko kann durch eine physische Hinterlegung der Investments reduziert werden.

Biallo-Tipp: ETFs, ETCs und ETNs klingen ähnlich – doch die Unterschiede können entscheidend für Ihre Geldanlage sein. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber “ETF, ETC, ETN – was sind die Unterschiede?” auf biallo.de.

Finanzen & Versicherungen / ETFs / Aktien / Anleihen / Investmentfonds
[lifepr.de] · 08.10.2025 · 09:00 Uhr
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