Warsteiner Brauerei steigert Bierabsatz trotz schrumpfendem Markt
Die Haus-Cramer-Gruppe um die renommierte Warsteiner Brauerei hat es geschafft, ihren Bierabsatz in Deutschland im letzten Jahr leicht zu steigern, obwohl der deutsche Biermarkt insgesamt um etwa vier Prozent geschrumpft ist. Laut einer Sprecherin der Gruppe wurde ein Inlandswachstum von etwas mehr als einem Prozent erzielt. Die Stammmarke Warsteiner konnte dabei Marktanteile gewinnen und sich somit erfolgreich behaupten.
Aber nicht nur im Inland konnte die Haus-Cramer-Gruppe punkten, auch im Auslandsgeschäft verzeichnete sie beeindruckende Zuwächse. Hier konnte ein Wachstum von 11,7 Prozent verzeichnet werden. Insgesamt stieg der Gesamtabsatz der Cramer-Gruppe um 2,1 Prozent auf beeindruckende 3,6 Millionen Hektoliter.
Traditionsgemäß äußert sich das Familienunternehmen nicht zu Umsatz und Gewinn. Die Mitarbeiterzahl blieb unverändert bei rund 1000. Hinsichtlich der Regionalmarken Herforder und Paderborner sowie der Altbiermarke Frankenheim in Nordrhein-Westfalen wurden keine Angaben für das Geschäftsjahr 2023 gemacht.
Die Haus-Cramer-Gruppe ist nicht nur im Inland aktiv, sondern auch international tätig. Sie ist unter anderem an der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg in Bayern sowie an der irischen Rye River Brewing Company beteiligt.
Die positive Entwicklung der Warsteiner Brauerei und der Haus-Cramer-Gruppe zeigt, dass sie sich erfolgreich den Herausforderungen des sich schrumpfenden Biermarkts stellen können. Die steigenden Absatzzahlen im In- und Ausland lassen auf eine starke Marktposition und eine gute Zukunftsperspektive schließen. (eulerpool-AFX)

