Warner Bros Discovery: Herabstufung durch Fitch nach geplanter Aufspaltung
Die Ratingagentur Fitch Ratings hat Warner Bros Discovery nach der kürzlich angekündigten Aufspaltung des Unternehmens herabgestuft und die Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau gesenkt. Anleger stehen nun vor der Herausforderung, die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die bestehenden Schulden des Medienriesen zu bewerten.
Fitch begründete die Herabstufung mit der Einschätzung, dass Warner Bros Discovery nach der Transaktion in einem schrumpfenden Industriezweig kleiner und weniger diversifiziert sein wird, was zusammen mit einer erhöhten Verschuldung einhergeht. Weiterhin weisen die Analysten von Fitch darauf hin, dass je nach endgültiger Kapitalstruktur eine Herabstufung um mehrere Stufen möglich sei.
Am Montag hatte das Unterhaltungsunternehmen Pläne verkündet, sich in zwei börsennotierte Gesellschaften aufzuteilen. Eine Gesellschaft wird sich auf Warner Bros Pictures, DC Studios und den expandierenden HBO Max Streamingdienst konzentrieren, während die andere die traditionellen Kabelkanäle wie CNN und TNT beinhalten wird.
Ziel der bis Mitte 2026 geplanten Aufspaltung ist es, die große Schuldenlast von 37 Milliarden Dollar, die durch die Fusion von Warner Bros und Discovery im Jahr 2022 entstand, besser handhaben zu können.

