Wanderausstellung der Welthungerhilfe zeigt: Wie Klimakrise, Wasserknappheit und Ernährung weltweit Hunger verstärken
Interaktive Ausstellung für Schulen und Bildungseinrichtungen erklärt Ursachen von Hunger, Klimawandel, Lebensmittelverschwendung und globale Ernährungssysteme

16. April 2026, 13:52 Uhr · Quelle: LifePR
Wanderausstellung der Welthungerhilfe zeigt: Wie Klimakrise, Wasserknappheit und Ernährung weltweit Hunger verstärken
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Wanderausstellung der Welthungerhilfe zeigt: Wie Klimakrise, Wasserknappheit und Ernährung weltweit Hunger verstärken
Die Ausstellung erklärt die Verbindungen zwischen Klimakrise, Wasserknappheit und globalem Hunger sowie mögliche Lösungsansätze.

Bonn, 16.04.2026 (lifePR) -  

Was bedeutet Hunger wirklich?

Auf der Erde gibt es eigentlich genug Nahrung für alle. Dennoch leiden Millionen Menschen an Hunger, obwohl der Zugang zu gesunden und ausreichend Lebensmitteln ein Menschenrecht ist. Warum der Klimawandel einer der größten Hungertreiber ist und wie das mit den unterschiedlichen Themengebieten Ernährung, Lebensmittelverschwendung, Landwirtschaft und Wasser zusammenhängt, zeigt eine spannende Wanderausstellung der Welthungerhilfe. Sie richtet sich gezielt an Schulen und Bildungseinrichtungen, aber auch an alle, die sich dafür interessieren, komplexe Zusammenhänge rund um das Thema Hunger zu verstehen.

Hunger als Ausstellungsthema

Klar, alle Menschen kennen nach einem langen Tag das Magenknurren. Aber das ist kein Hunger, wie die Ausstellung „Klimakrise macht Hunger“ sehr deutlich erläutert. Ganz generell bedeutet Hunger, dass „der Körper zu wenig gesunde Nahrung bekommt und damit zu wenig Energie, um gut zu funktionieren“, heißt es auf einer der Schautafeln. Beim bewussten Gang durch die Ausstellung lernen die Besucher in knappen und verständlichen Sätzen und anhand von einfachen Grafiken die drei Arten des Hungers kennen – nämlich den akuten, den versteckten und den chronischen Hunger.

Und man erfährt, was die Ursachen für Hunger sind. Davon gibt es viele wie zum Beispiel Armut, Klimakrise, Kriege und Konflikte, Ressourcen-Verschwendung, ein verzerrter Welthandel, Naturkatastrophen und mangelnde Geschlechtergerechtigkeit.

Ursachen und globale Dimensionen von Hunger

„Hunger kein Schicksal“

Hunger drückt sich immer auch in Zahlen aus. Deshalb erstellt die Welthungerhilfe seit 20 Jahren gemeinsam mit der Partnerorganisation Concern Worldwide und mit einer wissenschaftlichen Begleitung des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) jährlich den Welthunger-Index (WHI). Der WHI zeigt nicht nur wie gut oder schlecht Menschen weltweit mit Lebensmitteln versorgt sind, sondern auch langfristige Trendsund gibt ein sehr genaues Bild der Welternährung und des Hungers wieder.

Apropos Erfolge: „Hunger ist lösbar“ und „Hunger ist kein Schicksal“ heißt es auf einer der Tafeln. Und: „Mit kluger Politik und Investitionen kann Hunger zurückgedrängt werden.“ Genau darum geht es der Welthungerhilfe, die mit ihren 300 Partnerorganisationen weltweit in 37 Ländern und Gebieten Familien, Schulen und ganze Regionen unterstützt. „Zero Hunger“ – eine Welt ohne Hunger ist das Ziel.   

Klimawandel als zentraler Hungertreiber          

Klimakrise, Wasser und Lebensmittelverschwendung

Die 23 Schautafeln sind unterteilt in mehrere Themenblöcke, darunter auch die Klimakrise. Sie ist inzwischen eine der Hauptursachen für Hunger. Viel zu lange Dürreperioden, Überschwemmungen, Hitzewellen und die vielen Folgeerscheinungen entziehen den Böden die Nährstoffe – und damit den betroffenen Menschen im Globalen Süden die Lebensgrundlage. Aber die Botschaft auch dieses Teils der Ausstellung ist positiv: Jeder Mensch kann seinen Beitrag zum Klimaschutz und damit zur Reduzierung von Hunger leisten.

Wasserverbrauch und globale Ernährung

Wasser ist ein weiteres großes Thema. Wer verbraucht wieviel? Was ist „virtuelles Wasser“? Wie können wir Wasser sparen? Was hat Wasserverbrauch mit Rindfleisch und Tomaten zu tun? Die Ausstellung erklärt die Zusammenhänge, die für viele Regionen der Welt überlebenswichtig sind. Konsum- und Ess-Verhalten wirken sich auf die Verfügbarkeit der knappen Ressource Wasser aus.

„Gegen all das können wir hier gar nichts machen“, denken sich immer noch viele Menschen in Deutschland und in Europa. Irrtum! Am Beispiel der Lebensmittelverschwendung zeigt die Ausstellung sehr deutlich, wie auch die Bewohner in reicheren Regionen der Erde aktiv werden können. Durch einfache Sätze in bunten Kreisen erfahren die Besucher schnell umsetzbare Tipps: „Füll den Teller nur mit so viel, wie Du essen kannst“, „Kauf nur, was Du brauchst und iss nur, was Du kaufst“ oder „Mindestens haltbar bis, heißt nicht giftig ab“.

Lösungsansätze und konkrete Hilfsmaßnahmen

Die Ausstellung macht Mut und zeigt Lösungen

Auch hier macht die Ausstellung schnell deutlich, dass es nicht nur um Informationen über einen weltweiten Missstand geht. Die Welthungerhilfe macht Mut und zeigt Lösungen. Sie verdeutlicht, wie z.B. Frühwarn-Apps die Menschen vor Katastrophen warnen, bevor diese eintreffen, oder wie beispielsweise afrikanische Kleinbauern ausgelaugte und nicht mehr genutzte Böden renaturieren.

Immer wieder zeigt sich der besondere pädagogische Charakter der Ausstellung Die Besucher erkennen ihre eigene Rolle im Zusammenhang von Klimakrise, Wasserknappheit, Ernährung und dass sie entsprechend auch für eine Welt ohne Hunger aktiv sein können.

Digitale Vertiefung und Einsatz im Unterricht

Wer tiefer in die einzelnen Themen eintauchen möchte, findet auf den meisten Schautafeln QR-Codes. Scannen und am Smartphone weiterlesen, das Wissen mehren und es mit anderen teilen: Mit Multimedia einfach, praktisch und lehrreich. Genau das Richtige für Schulen und Bildungseinrichtungen.

Kasten:

Die Ausstellung ist in mehrere Schwerpunkte unterteilt, die auch als Einzelausstellungen bestellbar sind.

Info und Ausstellungs-Vorschau: www.welthungerhilfe.de/spenden/aktiv-werden/als-schule-aktiv-werden/wanderausstellung

Familie & Kind / Welthungerhilfe / Klimakrise / Hunger / Wasserknappheit / Ernährung / Welthunger-Index
[lifepr.de] · 16.04.2026 · 13:52 Uhr
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