Waffenruhe im Jemen: Huthis signalisieren Dialogbereitschaft mit den USA
In einem bemerkenswerten Schritt haben die Huthi-Rebellen aus Jemen ihre Bereitschaft erklärt, in einen Waffenstillstand mit den USA einzutreten, falls Washington sich gleichermaßen an die Abmachung hält. Dies kündigte der Sprecher der Huthis, Mohammed Abdel-Salam, in einer Sendung des Huthi-nahen Fernsehsenders Al-Masirah an und setzt damit ein Zeichen der vorsichtigen Annäherung.
Hintergrund dieser Entwicklung sind, laut Abdel-Salam, die fortwährenden Angriffe der USA im Jemen, die aus Sicht der Huthis eine klare Parteinahme für Israel darstellen. Abdel-Salam machte unmissverständlich deutlich: Sollte Washington die Angriffe beenden, seien auch die Huthis bereit, ihre Gegenmaßnahmen einzustellen. Ansonsten drohte er mit einer resoluten Antwort.
Vermittlungsversuche durch den Oman, die bereits seit mehreren Wochen laufen, scheinen diesen Dialog begünstigt zu haben. Trotz dieser potenziellen Waffenruhe versichern die Huthis ihre unerschütterliche Unterstützung für die Palästinenser im Gazastreifen und ihre kritische Haltung gegenüber Israel bleibt bestehen.
Seit dem Beginn des Konflikts im Gazastreifen haben die Huthis wiederholte Angriffe auf Schiffe im Roten Meer mit Bezug zu Israel durchgeführt. Diese Angriffe, die als Reaktion auf die israelischen Aktionen im Gazastreifen erfolgten, sollten laut Aussagen von Donald Trump im Rahmen der Waffenruhe nun enden.

