Volkswagen-Werk Zwickau bleibt vielseitiger: Produktion von Cupra Born gesichert
Das Volkswagen-Werk in Zwickau behält eine breitere Modellpalette bei, als ursprünglich geplant. Entsprechend einer konzernweiten Vereinbarung aus dem Vorjahr, sollte die Fabrik ursprünglich die Produktion ihrer ID-Modelle sowie des Cupra Born an andere Standorte verlagern und sich zukünftig ausschließlich auf den Audi Q4 e-tron konzentrieren. In einer kürzlich abgehaltenen Betriebsversammlung verkündete die Geschäftsführung jedoch, dass der Cupra Born auch weiterhin exklusiv in Zwickau gefertigt wird. Auch die Produktion des ID.3 wird in Sachsen verlängert. Der Grund für diese Entscheidung ist eine Neusortierung der Produktionsbelegung an den beiden größten deutschen Standorten von Volkswagen, basierend auf einer aktualisierten Volumenplanung.
Dadurch bleibt der Standort in Sachsen mit seinen rund 8.500 Beschäftigten ein Mehrmarken-Werk. Derzeit werden dort sechs verschiedene Modelle produziert, alle als E-Autos. Am vergangenen Freitag wurde das 35-jährige Jubiläum von Volkswagen Sachsen gefeiert. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) bezeichnete die Zwickauer Autofabrik als einen "Leuchtturm in Ostdeutschland" und lobte es als das produktivste Werk von Volkswagen in Deutschland. Diese Ansprache erfolgte während einer festlichen Veranstaltung vor etwa 4.000 VW-Mitarbeitern.

