Volkswagen lotet externe Wachstumsfinanzierung in der Batteriefertigung aus
Volkswagens Batteriesparte PowerCo zeigt sich offen für externe Investoren, um das anvisierte Wachstum über das Jahr 2030 hinaus zu finanzieren. Dies betonte Thomas Schmall, Technikkonzernvorstand von VW, auf der IAA Mobility Messe in München. Der Konzern ist bereits jetzt bereit, Investoren an Bord zu holen, jedoch steht die Entscheidung über den genauen Zeitpunkt für die Abgabe von Unternehmensanteilen noch aus.
Aktuell errichtet VW Batteriezellfabriken in Salzgitter, Valencia und St. Thomas. In Salzgitter wird noch in diesem Jahr mit der Serienproduktion von Batteriezellen begonnen. Diese sollen ab 2026 im neuen Modell der VW-Tochter Cupra zum Einsatz kommen, dessen Produktion im kommenden Jahr anläuft.
VW verfolgt dabei einen eigenständigen Pfad in der Batteriezellfertigung: Ein erheblicher Teil der Batteriezellen für Elektroautos soll in Eigenregie produziert werden, um die Abhängigkeit von Zulieferern zu minimieren. Laut Schmall sei die Beherrschung der zugrunde liegenden Technologie entscheidend für die Fahrzeugperformance. Er bezeichnete die Batteriezelle als den neuen Motor, bei dem "Zellperformance" für Reichweite und Ladeleistung maßgeblich sei. Um Rohstoffabhängigkeiten zu reduzieren, plant VW die Anwendung verschiedener Zellchemietechnologien.

