Voith plant weltweiten Stellenabbau: Entscheidung erst 2024 erwartet
Der Maschinenbaukonzern Voith steht vor herausfordernden Zeiten, da er ein Programm zur Personalreduktion plant. Die Verhandlungen über die zukünftige Gestaltung des Personalbestands werden voraussichtlich erst im kommenden Jahr beginnen. Tobias Bucher, Vertreter der IG Metall Heidenheim, äußerte, dass mit Gesprächen frühestens im Januar oder Februar zu rechnen sei. Diese Ungewissheit lastet besonders vor den Weihnachtsfeiertagen schwer auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Voith, mit Sitz in Heidenheim an der Brenz, hat bekannt gegeben, seine Strukturen und Mitarbeiterzahl zu überdenken. Konkret wird eine Reduktion von bis zu 2.500 Stellen weltweit in Betracht gezogen, um dem steigenden internationalen Wettbewerbsdruck und deutschen strukturellen Herausforderungen zu begegnen. Die Details der Umsetzung werden in kommenden Wochen mit den Arbeitnehmervertretungen erörtert. Ziel ist es, Investitionsfähigkeit sicherzustellen und die Unternehmenseffizienz zu steigern. In den letzten anderthalb Jahrzehnten habe der Konzern nicht die gewünschten wirtschaftlichen Erfolge erzielt, erklärte Dirk Hoke, der CEO von Voith.
Die spezifischen Standorte des Stellenabbaus bleiben bislang ungewiss, doch Deutschland könnte überdurchschnittlich betroffen sein. Voith beschäftigt derzeit rund 7.000 Personen im Inland. Trotz dieser Überlegungen bietet eine bestehende Sicherungsklausel am Unternehmenssitz bis März 2028 Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

