Vizepräsident JD Vance bekräftigt konservative Grundsätze bei Turning Point USA
US-Vizepräsident JD Vance lobte die Abschaffung von Programmen zur Förderung der Vielfalt als entscheidenden Erfolg der aktuellen US-Regierung. Präsident Donald Trump und seine Administration hatten im ersten Amtsjahr die als DEI bekannten Initiativen, die vor allem benachteiligten Gruppen wie Schwarzen zugutekommen sollten, beendet. Vance erklärte auf einem Treffen einer konservativen Bewegung in Phoenix, die Maßnahmen seien 'dort gelandet, wo sie hingehören: im Mülleimer der Geschichte'.
Vance betonte, dass es in den USA keinen Anlass mehr gebe, sich für sein Weißsein zu entschuldigen. Er hob hervor, dass Republikaner im Gegensatz zu linken Demokraten alle Menschen gleich behandelten. Zu den Erwartungen an die Bürger gehöre lediglich, dass sie sich als 'großartige amerikanische Patrioten' beweisen. Diese Aussage machte er vor Mitgliedern der konservativen Jugendorganisation Turning Point USA. Im Zuge seiner Rede erklärte Vance, dass Trump und er im Kampf gegen die von ihnen so bezeichnete 'woke Ideologie' Erfolge gefeiert hätten. Diese Ideologie, die für Toleranz steht, empfindet die Administration als Bedrohung. Besonders umstritten waren dabei die DEI-Initiativen, die unter der vorherigen Regierung von Joe Biden gefördert wurden. Diese Initiativen verfolgten das Ziel, benachteiligte Gruppen zu unterstützen und Rassismus zu bekämpfen.
Darüber hinaus gedachte Vance dem Gründer von Turning Point USA, Charlie Kirk, der im September Opfer eines Mordes wurde. Kirk, der die Organisation zur größten konservativen Jugendbewegung des Landes machte und Trumps Wahlkampf unterstützte, galt als prominenter Vertreter der 'Make America Great Again'-Bewegung. Trotz seiner Verdienste war er nicht frei von Kontroversen, da Kritiker ihm rassistische und sexistische Ansichten vorwarfen. Vance betonte, dass Kirks Tod ein nicht zu ersetzender Verlust sei, und rief die konservative Jugend auf, sich vor den anstehenden Zwischenwahlen für die Republikaner zu engagieren.
Spekulationen um eine mögliche Präsidentschaftskandidatur von Vance 2028 halten sich hartnäckig, wenngleich er bisher keine konkreten Schritte in diese Richtung unternommen hat. Jedoch könnte die Unterstützung von Turning Point USA und Kirks Witwe Erika dabei von entscheidender Bedeutung sein, da Trump nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wahl steht.

