Vitalik Buterin schlägt menschlich verifizierte KI-Wallets für Krypto-Transaktionen vor

Vitalik Buterin hat seine Perspektive dargelegt, wie künstliche Intelligenz (KI) die nächste Generation von Web3-Wallets neu definieren könnte. Er schlägt ein Modell vor, bei dem Menschen direkt in die Genehmigung von Transaktionen mit hohem Wert eingebunden bleiben.
KI wird neue Krypto-Wallets prägen
Der Ethereum-Mitbegründer teilte seine Ansichten auf der dezentralen Social-Media-Plattform Farcaster mit und betonte, dass es „ziemlich offensichtlich“ sei, dass die nächste Generation von Wallets stark auf KI setzen wird. Trotz dieser Entwicklung erklärte Buterin, dass er großen Transaktionen im Millionenbereich oder der Kontrolle über große Geldmengen nicht allein KI-Systemen anvertrauen würde. Stattdessen schlägt er vor, dass KI-Systeme die Nutzer unterstützen, während die endgültige Entscheidung in menschlicher Hand bleibt.
Er beschrieb einen optimalen Arbeitsablauf für Situationen mit hohem Wert, bei dem ein KI-System einen Plan vorschlägt, den ein lokaler Light-Client simuliert. Der Nutzer überprüft dann die beabsichtigte Aktion und das erwartete Ergebnis, bevor er die Transaktion manuell bestätigt.
Buterin warnte jedoch, dass dieser Ansatz konservativ mit einem starken Fokus auf Sicherheit umgesetzt werden muss. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, dezentrale Anwendungsoberflächen aus dem Transaktionsprozess zu entfernen. Durch die vollständige Eliminierung von dApp-Benutzeroberflächen könnte das System mehrere Angriffsvektoren im Zusammenhang mit Diebstahl und Datenschutzrisiken reduzieren.
Vorgeschlagene KI-unterstützte Wallet-Workflows
Andere Entwickler und Community-Mitglieder reagierten auf Buterins Kommentare, indem sie mögliche Implementierungen der Idee beschrieben. Ethereum-Entwickler Andrey Petrov schlug zwei zusätzliche Szenarien vor. Im ersten Szenario initiiert ein Nutzer eine Transaktion wie gewohnt, während die KI die zu signierenden Daten analysiert. Die Technologie versucht dann, die beabsichtigte Aktion zu erraten und in einfacher Sprache zu erklären, sodass der Nutzer bestätigen kann, ob die Transaktion das widerspiegelt, was er beabsichtigt hat.
Im zweiten Fall gibt der Nutzer entweder seine beabsichtigte Aktion direkt an oder verlässt sich auf die im ersten Schritt generierte Erklärung. Die KI versucht dann, die Transaktion unabhängig zu rekonstruieren, ohne auf den ursprünglichen Betrag zu verweisen, um festzustellen, ob sie zum gleichen Ergebnis kommt. Unterschiede zwischen den beiden würden Bereiche aufzeigen, die vor Abschluss des Prozesses einer weiteren Überprüfung bedürfen.
Ein weiterer Farcaster-Nutzer, bekannt als fkaany, beschrieb ein Framework, in dem KI komplexe Krypto-Strategien plant, wie z.B. Multi-Hop-Swaps, Ertragsoptimierung und Gasminimierung. Dies würde einen lokalen Light-Client beinhalten, der das Ergebnis simuliert, sodass Einzelpersonen eine klare Zusammenfassung überprüfen und die Transaktion manuell bestätigen können, um Risiken durch blindes Signieren, Phishing-Oberflächen und bösartige dApp-Daten zu reduzieren.

