Virtuos strukturiert weltweit um: Stellenabbau in Asien und Europa

Der Entwicklungsdienstleister Virtuos reagiert auf strukturelle Veränderungen in der Spielebranche mit einer globalen Neuausrichtung. Damit will man die Kompetenzen im Bereich hochwertiger Co-Entwicklung - von Game Engineering über Art-Design bis hin zu Live-Diensten - gezielt stärken.
Im Zuge dieser Strategie verlagert das Unternehmen Aufgaben zwischen Standorten und reduziert gleichzeitig seine Belegschaft um rund sieben Prozent. Betroffen sind etwa 270 Stellen, vor allem in Asien und Europa. In Frankreich, wo das Team an Oblivion Remastered arbeitet, fallen weniger als zehn Stellen weg.
Parallel dazu investiert Virtuos in wachstumsstarke Kompetenzfelder: Übernahmen von Studios wie Beyond-FX, Pipeworks und Abstraction erweitern gezielt das Portfolio in den Bereichen VFX, Design und Unreal Engine. Die Verlagerung hin zu einer stärkeren Kundennähe soll kreative Entwicklungsprozesse effizienter machen.
Trotz der Umstrukturierung bekennt sich Virtuos klar zu laufenden Projekten - darunter Cyberpunk 2077 und Metal Gear Solid Delta - und verspricht betroffenen Mitarbeitern Unterstützung bei der Neuorientierung innerhalb des weltweiten Netzwerks.

