Vertreter von Meryl Streep erklärt, warum sie nicht zur Met Gala geht
(BANG) - Meryl Streep besucht die Met Gala nie, weil "es nie ganz ihre Welt war".
Die 76-jährige Schauspielerin spielt in der Filmreihe 'Der Teufel trägt Prada' die anspruchsvolle Modezeitschriften-Chefin Miranda Priestly, hat jedoch wiederholt Einladungen zur Met Gala, der jährlichen Haute-Couture-Benefizveranstaltung in New York, abgelehnt. Ein Sprecher der Hollywood-Darstellerin, die in 'Der Teufel trägt Prada 2' neben Emily Blunt, Anne Hathaway und Simone Ashley zu sehen ist, sagte gegenüber 'People': "Meryl wird seit vielen Jahren zur Met Gala eingeladen, hat aber nie teilgenommen. Obwohl sie 'Vogue', Anna [Wintour, die ehemalige Chefredakteurin von Vogue] sowie ihre unglaubliche Vorstellungskraft und Ausdauer schätzt, es war nie ganz ihre Welt."
Die Figur Miranda Priestly soll von Anna Wintour inspiriert sein. Meryl betonte jedoch zuvor, dass ihre Filmfigur sich deutlich von der weltberühmten Magazin-Chefin unterscheide. Im April sagte sie gegenüber 'E! News': "Ich war nicht daran interessiert, sie zu kopieren; ich wollte meine eigene Figur erschaffen. Und je besser ich sie im Laufe der Jahre kennengelernt habe, desto mehr habe ich das Gefühl, meine Miranda ist vollständig ausgearbeitet. Und soweit sie sich entwickelt, verändert oder in irgendeiner Weise verschlechtert hat, ist das meine eigene Schöpfung."
Trotzdem lobte Meryl Anna und beschrieb sie als "sehr schlagfertig". Die Oscarpreisträgerin fuhr fort: "Ich glaube nicht, dass sie geheimnisvoll ist. Ich denke einfach, sie hat etwas, das heutzutage in der 'Vogue'-Welt selten ist: die Integrität ihres eigenen Lebens, ihres eigenen Raums, ihres eigenen Selbst."
Zudem gab Meryl früher zu, dass sie Angst hatte, das Älterwerden könne ihrer Karriere in Hollywood schaden. Obwohl sie als eine der talentiertesten Schauspielerinnen gilt, befürchtete sie, dass ihre Karriere kaum über das 40. Lebensjahr hinausgehen würde. Sie erklärte: "Ich erinnere mich, als ich mich der 40 näherte, dachte ich, jeder Film könnte mein letzter sein. Und alles, was man damals über 40-jährige Frauen sah, das ist jetzt 27 Jahre her, ließ einen glauben, dass es vorbei ist."


