Verstärkte Offensive: Neues Vorgehen der USA gegen mutmaßliche Drogenboote
Das US-Militär hat, wie aus den Aussagen des Pentagon-Chefs Pete Hegseth hervorgeht, einen weiteren Angriff gegen ein angeblich mit Drogen beladenes Boot im Pazifik durchgeführt. Laut Hegseth, der nun als Kriegsminister agiert, ereignete sich die jüngste Attacke am Mittwoch in internationalen Gewässern und forderte drei Menschenleben. Bereits zuvor, am Dienstag, informierte Hegseth über einen ähnlichen Vorfall im Pazifik mit zwei Toten, betonte jedoch, dass dies der erste bekannte Angriff vor Lateinamerikas Westküste war, nachdem bisher von Attacken in der Karibik berichtet wurde.
In beiden Fällen betonte Hegseth, dass die betroffenen Boote von einer als "Terrororganisation" eingestuften Gruppierung genutzt wurden und sich auf einer bekannten Schmuggelroute befanden. Bei einem Vergleich setzte er die Drogenkartelle mit der Terrororganisation Al-Kaida gleich und kündigte an, diese Offensive sei Teil einer fortlaufenden Serie von Angriffen.
Angesichts dieser Vorfälle wurde erstmals von einem "bewaffneten Konflikt" zwischen den USA und den Drogenkartellen gesprochen, wobei die US-Regierung behauptet, die Kartelle als "unrechtmäßige Kombattanten" zu bewerten. Medien wie die "New York Times" berichten, dass die Regierung unter Donald Trump diese Kartelle als terroristische Organisationen eingestuft hat, während Rechtsexperten darauf hinweisen, dass der Verkauf von Schmuggelware rechtlich von einem bewaffneten Angriff zu unterscheiden sei.
Präsident Donald Trump bekräftigte diese Entschlossenheit, Drogenschmuggler auch an Land zu bekämpfen. Er kündigte verstärkte Maßnahmen an und betonte, dass noch immer viele Drogen über den Seeweg aus Ländern wie Venezuela in die USA gelangen. Trump signalisierte, dass er den Kongress über jegliche Land-Aktivitäten informieren würde, während die Detailsl dazu noch unklar blieben.

