Verizon begeistert mit Kundenzuwachs und Aktienrückkaufprogramm
Der US-amerikanische Telekommunikationsriese Verizon hat im vierten Quartal deutlich erfolgreicher als erwartet neue Mobilfunkkunden für sich gewonnen. Dies wurde durch eindrucksvolle Marketingmaßnahmen im hart umkämpften Marktumfeld unterstützt. Laut Unternehmensangaben konnten netto etwa 616.000 neue Kunden im Mobilfunkbereich verbucht werden. Dies markiert den stärksten Quartalszuwachs seit 2019 und übertraf die Prognosen der Analysten erheblich. Im Breitbandsegment verbuchte Verizon 372.000 neue Verträge.
"Das vierte Quartal zeigt, dass wir Wachstumspotenzial haben", erklärte Verizon-CEO Jan Schulman. Die unter seiner Führung angestoßene Unternehmensrestrukturierung könnte wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Zusätzlich gab Verizon ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm im Wert von 25 Milliarden Dollar bekannt. Mindestens 3 Milliarden Dollar sollen bis 2026 für Aktienrückkäufe aufgewendet werden. Diese Nachricht bescherte der Verizon-Aktie bereits im vorbörslichen Handel einen kräftigen Anstieg von fünf Prozent.
Der Umsatz von Verizon, einem Kontrahenten von T-Mobile US und AT&T, stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 36,4 Milliarden US-Dollar (etwa 30,4 Milliarden Euro) und übertraf damit die Marktprognosen leicht. Bereinigt um Sondereffekte erzielte der Konzern einen Gewinn je Aktie von 1,09 Dollar, was ebenfalls oberhalb der Erwartungen lag.
Für das laufende Jahr hat sich das Management ambitionierte Ziele gesteckt: Bis zu 1 Million neue Mobilfunkkunden sollen akquiriert und ein bereinigter Gewinn je Aktie von 4,90 bis 4,95 Dollar erzielt werden. Zum Vergleich: 2025 wurde ein Gewinn von 4,71 Dollar je Aktie verbucht.
Der Konkurrent AT&T veröffentlichte kürzlich ebenfalls seine Quartalszahlen und konnte netto rund 421.000 neue Mobilfunkkunden gewinnen.

