US-Staatsanleihen verzeichnen Kursgewinne - Inflationsdaten im Fokus

Die Kurse der US-Staatsanleihen haben am Donnerstag moderat zugelegt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen, der sogenannte T-Note-Future, erhöhte sich um 0,22 Prozent und erreichte 112,53 Punkte, während die Rendite dieser Anleihen auf 4,22 Prozent fiel.
Trotz eines Rückgangs der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche blieben die Erwartungen der Analysten unerfüllt, die von einem stärkeren Rückgang ausgegangen waren. Samuel Tombs, Chefvolkswirt USA von Pantheon Macroeconomics, bemerkte, dass der Arbeitsmarkt weiterhin stagnierend sei, was die Zweifel an der Nachhaltigkeit des im Januar gemeldeten Anstiegs der Beschäftigtenzahlen aufrechterhalten könnte. Ein starker Arbeitsmarktbericht für Januar hatte am Mittwoch bereits die Erwartungen an mögliche Zinssenkungen in den USA gedämpft.
Mit Spannung erwarten die Marktteilnehmer den Freitag, an dem neue Inflationsdaten aus den USA erwartet werden. Diese könnten entscheidende Hinweise auf den zukünftigen geldpolitischen Kurs der Fed liefern. Analysten prognostizieren einen Rückgang der Inflation im Januar auf 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein solcher Rückgang würde die Inflation nahe an das Ziel der US-Währungshüter von 2 Prozent heranführen.

