US-Staatsanleihen trotzen Marktunsicherheiten und gewinnen an Wert
Die jüngste Entwicklung auf den Märkten hat zu einem Anstieg der Kurse von US-Staatsanleihen geführt. Konkret konnte der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere, der sogenannte T-Note-Future, um 0,20 Prozent auf 110,44 Punkte zulegen.
Dies führte zu einem Rückgang der Rendite dieser Anleihen auf 4,44 Prozent. Euphorie angesichts der erfreulichen Quartalszahlen von Nvidia und einer Vorentscheidung im Zollstreit war nur von kurzer Dauer und schwächte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen nur vorübergehend.
Ein Bundesgericht entzieht dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump die Möglichkeit, Notfallzölle zu verhängen, was potenziell die wirtschaftlichen Beziehungen verändern könnte. Diesen Zöllen wurde "aufgehoben und ihre Anwendung dauerhaft untersagt".
Nichtsdestotrotz hat Trumps Administration bereits eine Berufung eingelegt und könnte versuchen, alternative rechtliche Wege zu finden, um Zölle einzuführen. Dieser wirtschaftliche Machtkampf sorgt weiterhin für Unsicherheit unter Handelspartnern und Verbrauchern.
Gleichzeitig sind die Anleihen durch enttäuschende Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt gestützt. Die unerwartet starken Anstiege der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die schwachen Daten vom Immobilienmarkt tragen ebenfalls dazu bei, dass die Anleihen begehrt bleiben.
Eine Anpassung der Wirtschaftsleistung für das erste Quartal zeigt zudem eine geringere Schrumpfung des Bruttoinlandsprodukts und hinterlässt kaum Spuren im Marktgeschehen.

