US-Militär greift hart gegen Drogenboote im Pazifik durch
Das US-amerikanische Militär hat kürzlich mehrere bewaffnete Operationen im östlichen Pazifik durchgeführt. Nach offiziellen Angaben vom Pentagon wurden drei Angriffe auf insgesamt vier Boote verübt, die im Verdacht standen, Drogen zu transportieren. Diese Vorfälle haben zur Tötung von 14 Personen geführt, während eine Person überlebte.
Die Einsätze wurden durch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region, bekannt als Southcom, koordiniert. Unterstützung kam von mexikanischen Behörden, die nach ersten Angaben die Rettungsmaßnahmen einleiteten. Die mexikanische Marine setzte sowohl ein Patrouillenschiff als auch ein Aufklärungsflugzeug rund 830 Kilometer südöstlich der Stadt Acapulco ein, um die überlebende Person zu retten. Diese stellte sich später als Mitglied der Besatzung der angegriffenen Boote heraus, was die mexikanischen Kräfte erst nach den US-Erklärungen erfuhren.
Pentagon-Chef Pete Hegseth bezeichnete die Getöteten als 'Terroristen' und betonte, dass die Angriffe in internationalen Gewässern erfolgt seien. Diese rigorose Vorgehensweise der US-Streitkräfte hat weltweit Kritik ausgelöst, insbesondere von UN-Menschenrechtsexperten, die darin mögliche Völkerrechtsverstöße sehen.
Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich besorgt über die steigenden militärischen Aktivitäten auf offener See. Die Vereinten Nationen betonen die Notwendigkeit, Eskalationen zu vermeiden und Konflikte durch diplomatische Kanäle zu lösen. Jede militärische Eskalation erfordere volle Rechenschaft.
Das jüngste militärische Einschreiten markiert einen neuen Höhepunkt im Kampf der USA gegen lateinamerikanische Drogenkartelle. Um dieser Bedrohung zu begegnen, entsandte Hegseth den Flugzeugträger 'USS Gerald R. Ford' nach Lateinamerika. Zudem kündigte Präsident Donald Trump an, künftig auch verstärkt gegen Rauschgiftschmuggler an Land vorgehen zu wollen.

