US-Diplomaten erkunden Lage im Gazastreifen: Inspektion und Gespräche geplant
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der amerikanische Botschafter in Israel, Mike Huckabee, setzen ihren Fokus auf die humanitäre Situation im Gazastreifen. Dies kündigte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, in Washington an. Ziel der Reise ist es, vor Ort Verteilungsstellen für humanitäre Hilfslieferungen zu untersuchen und Pläne für zukünftige Unterstützung zu entwickeln. Ein essenzieller Aspekt ist zudem, aus erster Hand die dramatische Lage der Bevölkerung kennenzulernen.
Bereits am Vortag traf Witkoff den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu Gesprächen. Die Themen des Treffens umfassten Berichten zufolge die kritische Lage im Gazastreifen, die Entführung israelischer Geiseln durch die palästinensische Hamas sowie sicherheitspolitische Fragen im Zusammenhang mit dem Iran.
Lokale Medien spekulierten zuvor über Witkoffs möglichen Besuch im Gazastreifen. Geplant ist eine Überprüfung der umstrittenen Verteilung von Hilfsgütern durch die von Israel unterstützte Gaza Humanitarian Foundation. Präsident Donald Trump hatte kürzlich die USA aufgefordert, die Versorgung der notleidenden Bevölkerung im abgeriegelten Gazastreifen zu verstärken.

