US-Börsen unter Druck: Tech-Schwergewichte schwächeln gegen Jahresende
Die US-Aktienmärkte präsentierten sich am Montag angesichts eines turbulenten Jahresausklangs schwächer. Während sich das Aktienjahr insgesamt stark zeigte, standen insbesondere Schwergewichte aus dem Technologiesektor unter Abgabedruck. Tesla und Nvidia, beide Teil der renommierten 'Magnificent 7', verbuchten Rückgänge von 2,3 respektive 1,5 Prozent. Der fokussiert auf Technologie ausgerichtete Nasdaq 100 verringerte sich um 0,53 Prozent auf 25.509 Punkte. Auch der S&P 500, der am zweiten Weihnachtsfeiertag ein beeindruckendes Rekordhoch erreichen konnte, sank um 0,36 Prozent auf 6.905 Punkte. Der Dow Jones Industrial, bekannt als führender US-Index, verzeichnete einen Rückgang um 0,39 Prozent auf 48.520 Punkte.
Experten erwarten bis zum Jahresende keine größeren Marktbewegungen. Dies ist traditionell eine Phase niedriger Handelsvolumina, insbesondere zwischen Weihnachten und Neujahr, obwohl die New Yorker Börsen regulär bis Silvester operieren.
Im Edelmetallsektor gerieten Aktien von Gold- und Silberminen unter Druck, nachdem zu Jahresende Gewinnmitnahmen die Preise beeinflussten. Silber hatte zuvor ein Rekordhoch erklommen, während Gold knapp darunter stand. Pan American Silver und Agnico Eagle Mines verloren jeweils rund sechs Prozent, während Coeur Mining einen Rückgang von über vier Prozent hinnehmen musste.
Die Aktien von Digitalbridge standen derweil im Mittelpunkt, bedingt durch eine bevorstehende Übernahme durch Softbank, einen japanischen Telekom- und Mediengiganten. Digitalbridge, das als Private-Equity-Fonds unter anderem in Rechenzentren investiert, stieg um 9,7 Prozent auf 15,28 Dollar - und lag damit noch unter den von Softbank gebotenen 16 Dollar pro Aktie. Insgesamt beabsichtigt Softbank, 4 Milliarden US-Dollar in die Übernahme zu investieren.

