US-Börsen stagnieren trotz gemischter Unternehmenszahlen
Die Wall Street zeigt sich in reflexiver Contenance, während ein Schwall von Unternehmensberichten die Händler beschäftigt. Der Dow Jones Industrial Index, von IG vor dem Ertönen der Startglocke moderat mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent taxiert, stellt sich bei rund 49.050 Punkten ein. Ein wenig mehr Dynamik, aber keineswegs überschäumend, spiegelt auch der Nasdaq 100 wider, der mit einem Anstieg von 0,2 Prozent auf 26.064 Punkte angenommen wird.
Dabei bewegen sich die Aktien des Social-Media-Riesen Meta, gestärkt durch ein beeindruckendes Wachstum im Werbesegment und erhöhten KI-Investitionen, vor dem Handelsstart um mehr als neun Prozent nach oben. Im Gegensatz dazu zeigt sich Microsoft rückläufig; nach einer Erholungsrally verliert die Aktie 6,8 Prozent an Boden, belastet durch Sorgen um gestiegene Kosten und gedämpfte Cloud-Ausblicke.
Tesla hingegen erlebt einen Auftrieb von 1,6 Prozent, ungeachtet des ersten Umsatzrückgangs seit Jahren. Firmenchef Elon Musk peilt mit gesteigertem Fokus auf Robotik und Robotaxis eine futuristische Marschroute an. Derweil legt sich der Glanz verblichener Modelle S und X zur Ruhe, um freigewordene Kapazitäten neuen Produktionen zuzuführen.
Auch IBM erfreut sich eines Aufschwungs, mit einem beachtlichen Plus von 8,4 Prozent, getrieben durch positives Wachstum in den Sparten Software und IT-Infrastruktur. Ebenfalls im Aufwind ist Lam Research, dessen Aktien dank günstiger internationaler Branchentrends und eigener positiver Ergebnisse um 3,6 Prozent klettern. Der Baumaschinengigant Caterpillar lässt mit einem Kurszuwachs von 1,3 Prozent ebenfalls aufhorchen, kommend von rekordträchtigen Umsatzzahlen im Schlussquartal und innovativen Profitsteigerungen.
Nicht so erfreulich stellt sich die Lage für Chemieunternehmen wie Dow dar, dessen Aktien nach enttäuschenden Zahlen um 2,1 Prozent zurückgingen. Bei Sherwin-Williams führen pessimistische Nachfrageprojektionen zu einem weiteren Abrutschen um 2,2 Prozent.
Gleichzeitig verzeichnet Southwest Airlines einen bemerkenswerten Höhenflug, mit einem Kursanstieg von 5,2 Prozent, ausgelöst durch unerwartet positive Quartalszahlen. Auch bei Lockheed Martin herrscht Optimismus, wo eine erfreuliche Zahlenpräsentation die Aktie um 3,8 Prozent nach oben schnellen lässt, womit ein Rekordhoch in Reichweite rückt.

