US-Aktienmarkt im Spannungsfeld: Uneinheitliche Entwicklung nach Erholung
Nach einer kurzen Erholungsphase blieb der US-Aktienmarkt am Freitag ohne klare Richtung. Während sich Standardwerte rückläufig zeigten, konnte der Technologiesektor mit einer positiven Tendenz glänzen. Besonders aus der Gruppe der sogenannten „Magnificent 7“ stachen Microsoft, Meta, Amazon und Nvidia mit deutlichen Kursgewinnen hervor.
Die Handelswoche war von geopolitischen sowie handelspolitischen Einflüssen geprägt. Der vorübergehend entschärfte Konflikt um Grönland und das Zurückziehen von Strafzöllen durch US-Präsident Donald Trump gegenüber mehreren europäischen Ländern bestimmten die Agenda. Dennoch gab es erfreuliche Nachrichten von den US-Verbrauchern: Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima hellte sich im Januar stärker auf als ursprünglich angenommen, wie eine zweite Schätzungsrunde am Freitag zeigte.
Der Dow Jones Industrial, amerikanischer Leitindex, verzeichnete einen Rückgang um 0,58 Prozent und schloss bei 49.098,71 Punkten, was auf Wochenbasis einem Minus von 0,53 Prozent entspricht. Im Gegensatz dazu zeigte sich ein leicht positiver Trend beim S&P 500, der den Handel mit einem kleinen Plus von 0,03 Prozent auf 6.915,61 Punkte beendete, trotz eines Wochenverlustes von 0,35 Prozent. Der Nasdaq 100, der den Technologiesektor abbildet, konnte um 0,34 Prozent zulegen und endete bei 25.605,47 Punkten, was eine Wochensteigerung von 0,3 Prozent bedeutet.

