Unveränderte Inflation und politische Turbulenzen: Ein Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage
In den Vereinigten Staaten bleibt die Inflation trotz erhöhter Zölle stabil. Die Verbraucherpreise stiegen im Juli im Jahresvergleich um 2,7 Prozent – ebenso wie im Vormonat. Finanzexperten hatten eine stärkere Erhöhung auf 2,8 Prozent prognostiziert. Anlass zu dieser Annahme gab die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf importierte Waren zu erhöhen, die sich jedoch nicht wie erwartet auswirkten.
Währenddessen sorgte Trump auch in anderer Hinsicht für Aufsehen: Er nominierte E.J. Antoni als neuen Leiter des Amtes für Arbeitsmarktstatistik, um sicherzustellen, dass die veröffentlichten Zahlen laut Trump „EHRLICH und RICHTIG“ seien. Diese Nominierung folgt Anschuldigungen gegen die bisherige Amtsinhaberin Erika McEntarfer, Zahlen aus politischen Gründen manipuliert zu haben, wobei Beweise bislang fehlen.
Derweil herrscht in Deutschland Unzufriedenheit mit dem Kanzler. Nur 29 Prozent der Bevölkerung sind laut einer neuen Umfrage mit Friedrich Merz' Arbeit zufrieden, während 67 Prozent dies nicht sind. Diese Unzufriedenheit spiegelt sich auch in den ZEW-Konjunkturerwartungen wider, die im August um 18 Punkte gefallen sind. Die erwarteten Erholungen sind trotz einer zuvor beobachteten Aufwärtstendenz ausgeblieben. Die temporäre Aussetzung der Zölle im Handelsstreit zwischen den USA und China könnte allerdings ein Hoffnungsschimmer sein, nachdem Trump ein entsprechendes Dekret erlassen hat.
In einem weiteren Bericht wird auf die enormen Unterhaltsleistungen hingewiesen: Der Staat zahlte vergangenes Jahr rund 3,2 Milliarden Euro an alleinerziehende Eltern.

