Unsicherheiten am Markt: Gerresheimer-Aktie behauptet sich
In einem von Unsicherheiten geprägten Börsenumfeld haben die Aktien von Gerresheimer am Montagmorgen nur verhalten auf eine Hochstufung der Investmentbank Oddo BHF reagiert. Obwohl die Papiere des Spezialverpackungs-Herstellers auf der Handelsplattform Tradegate zu Beginn leicht zulegten und 25,48 Euro erreichten, rutschten sie schließlich wieder unter ihren Xetra-Schlusskurs von 25,36 Euro vom vorangegangenen Freitag. Dennoch zeichneten sich die Gerresheimer-Aktien durch eine relative Stabilität im Vergleich zum Gesamtmarkt aus, der von erneuten Zollsorgen belastet wird.
Analyst Oliver Metzger von Oddo BHF hat die Aktie mit einem ambitionierten Kursziel von 37 Euro von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Er hob hervor, dass der Finanzvorstand Wolf Lehmann auf einer Investorenkonferenz signalisierte, dass einige Belastungsfaktoren des Vorjahrs sich stabilisieren. Die Aussicht auf ein Ende der schwierigsten Zeiten lässt Investoren aufatmen.
Zudem bleibt der positive Wachstumstrend im Pharmasektor erheblich, was bis 2026 zu einem moderaten Umsatzwachstum führen könnte. Die verbesserte Transparenz in der Bilanzierung, einschließlich der Trennung der Moulded-Glass-Sparte, dürfte zusätzlich das Vertrauen der Anleger stärken. Nachdem die Gerresheimer-Aktien im Dezember mit 22,60 Euro ihren tiefsten Stand seit 2010 erreichten, setzen sie ihren mühsamen Stabilisierungskurs fort – und bewegen sich deutlich entfernt von ihrem Herbsthoch 2023 bei fast 123 Euro.

