Unicredit glänzt mit brillanten Quartalszahlen und optimistischen Prognosen
Die italienische Großbank Unicredit überrascht den Markt erneut mit beeindruckenden Geschäftszahlen, die selbst die Erwartungen der Analysten übertreffen. Nachdem eine geplante Übernahme der Konkurrentin BPM nicht zustande kam, dürfte der Konzern vor allem mit dem jüngsten Gewinnsprung im zweiten Quartal strahlen.
Der Vorstandschef Andrea Orcel nutzte die präsentierten Zahlen, um die Gewinnprognosen für die kommenden Jahre anzuheben. Im laufenden Jahr 2023 rechnet Unicredit nun mit einem Überschuss von rund 10,5 Milliarden Euro, deutlich höher als die zuvor angekündigten 9,3 Milliarden Euro. Auch für das Jahr 2027 zeigt sich die Bank optimistischer und erwartet mindestens 11 Milliarden Euro an Gewinn, über die prognostizierten 10 Milliarden Euro hinaus.
Die finanziellen Ergebnisse des abgelaufenen Quartals lassen sich sehen: Ein Gewinn von 3,3 Milliarden Euro signalisiert ein Wachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit diesem Rückenwind plant die Bank, ihre Aktionäre großzügig am Erfolg zu beteiligen.
Für das Jahr 2025 stellt sie mindestens 9,5 Milliarden Euro in Aussicht, die in Dividenden und Aktienrückkäufe fließen sollen. Davon werden mindestens 4,75 Milliarden Euro direkt an die Aktionäre als Dividende ausgeschüttet.

