UN-Generalsekretär für Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt
UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut seine Unterstützung für eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt zum Ausdruck gebracht. Bei einem Treffen der Blockfreien Staaten in Ugandas Hauptstadt Kampala am Samstag betonte Guterres die Notwendigkeit, das Recht des palästinensischen Volkes auf einen eigenen Staat anzuerkennen. Laut Guterres sei es inakzeptabel, das Recht auf Eigenstaatlichkeit für das palästinensische Volk zu verweigern. Eine Zweistaatenlösung wäre ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer gerechten und dauerhaften Lösung des Konflikts. Die Verweigerung einer solchen Lösung habe zur Verlängerung des Konflikts geführt und trage zur Polarisierung bei, was wiederum Extremisten stärke und weltweit zu einer Bedrohung des Friedens und der Sicherheit beitrage. Guterres erneuerte auch seine Forderungen nach einer sofortigen Waffenruhe im anhaltenden Kampf zwischen Israel und der Hamas. Eine Beruhigung der Situation sei von entscheidender Bedeutung, um Raum für eine politische Lösung zu schaffen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hingegen lehnt einen eigenständigen palästinensischen Staat nach Ende des Gaza-Krieges weiterhin ab. Trotzdem gibt es Unterstützung für eine solche Lösung von Seiten der USA, angeführt von Präsident Joe Biden. Die USA sind ein wichtiger Bündnispartner Israels und ihre Position kann einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Konflikts haben. Die Blockfreien Staaten bestehen aus Nationen, die sich während des Ost-West-Konflikts nach dem Zweiten Weltkrieg neutral verhielten und weder dem kapitalistischen Westen noch dem kommunistischen Ostblock beitraten. (eulerpool-AFX)

