Verbraucherprobleme

Umfrage: Irreführende Werbung beim Onlineshopping nervt

03. November 2025, 12:31 Uhr · Quelle: dpa
Eine Frau sitzt zuhause an einem Laptop
Foto: Helena Dolderer/dpa/dpa-tmn
Onlineshopping hat Vor- und Nachteile. Eine Umfrage zeigt nun, was die Leute beim Einkaufen im Netz besonders nervt.
Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass 65 Prozent der Verbraucher vor irreführender Werbung nicht gut geschützt fühlen. Welche weiteren Probleme gibt es und wie können Händler enttarnt werden?

Berlin (dpa/tmn) - Geht's ums Onlineshopping, beklagen viele Verbraucherinnen und Verbraucher falsche Versprechen der Händler, versteckte Kosten sowie einen mangelhaften Daten- und Betrugsschutz. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes hervor.

Im Detail fühlen sich knapp zwei Drittel aller Befragten (65 Prozent) vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten beim Online-Shopping eher nicht oder gar nicht gut geschützt. 

Schlechtes Schutzniveau persönlicher Daten beklagt

Fast ebenso viele bemängeln ein nicht ausreichendes Schutzniveau ihrer persönlichen Daten (64 Prozent) sowie einen unzureichenden Schutz vor Betrug oder unseriösen Anbietern (60 Prozent).

Eher gut oder sehr gut geschützt fühlen sich Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen mehrheitlich bei ihren Rechten, die den Widerruf und die Rückgabe beim Onlineshopping betreffen (71 Prozent).

Zu lange Lieferzeiten und mieser Kundenservice

Und welche Erfahrungen haben Online-Shopper in den letzten zwei Jahren konkret gemacht? Als größte Problemfelder wurden hier eine längere Lieferzeit als angegeben (55 Prozent), ein schlecht erreichbarer Kundenservice (51 Prozent) sowie mangelnde Qualität der Produkte (49 Prozent) angegeben.

Ein gutes Fünftel der Online-Shopper (22 Prozent) gab an, in den vergangenen 24 Monaten keine Probleme bei ihren Einkäufen im Netz gehabt zu haben. Für die repräsentative Umfrage waren 1.503 Menschen ab 14 Jahren telefonisch befragt worden.

Preisversprechen nicht blind Glauben schenken

Geht es etwa um Preisversprechen oder Rabatte, sollte man nicht auf die Angaben eines Händlers allein vertrauen. Grundsätzlich empfehlen Verbraucherschützer vor einem Kauf, immer die aktuellen Preise bei verschiedenen Shops oder mit der Hilfe von Preissuchmaschinen zu vergleichen. Dabei am besten immer mindestens zwei verschiedene Preissuchmaschinen nutzen.

Betrügerischen Händler und Fakeshops, bei denen etwa populäre Shopseiten dreist kopiert werden, kann man etwa mit Hilfe des Fakeshop-Finders der Verbraucherzentralen enttarnen. Als Basisschutz im Onlinehandel gilt zudem immer: Nie per Vorauskasse zahlen.

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03.11.2025 · 12:31 Uhr
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